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28. August 2011
Nationalpark Bike Marathon...ein Desaster
Am
Freitag als ich nach Scuol anreiste war es noch gut 30°C warm, wer glaubt da schon das man am nächsten
Mittag durch Schneegestöber und Schneematsch fahren muss?
Jedenfalls verschlechterte sich das Wetter in der Nacht zusehends und es
regnete zeitweise. Am morgen sah es fast so aus als ob der Spuck vorbei war.
Doch die Niederschlagsanimation auf der Landi Homepage zeigte ein anderes Bild.
Etwa um 10uhr sollte eine Kräftige Regenfront das Engadin erreichen. Der
Speaker am Start meinte noch unterhalb von 3000m gäbe es kein Schnee. Ich
glaubte ihm nicht. Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern hatte ich ein kurzes
und drüber noch ein langes Trikot an. Ebenfalls trug ich dicke Beinschläuche.
In der ersten Steigung hatte ich extrem Mühe mit diesen Kleidern das tempo der
Lizenzfahrer mitzuhalten. Nach 250hm entschied ich mich die dicken
Beinschläuche abzuziehen und sie am Straßenrand liegen zu lassen. Den es war
mit 15°C
außerordentlich warm. Ein kurzes Föhn Intermezzo war das. Als 38ingster
erreichte ich mit ein paar Funfahrern Livigno. Nun begann der lange extrem
steile Aufstieg zum Chaschaunapass(ca2670m ü M.). Mein angefressenes
Übergewicht hatte sich nun abgebaut und ich konnte so etwa 10 bis 15 Positionen
wider gut machen. Kurz vor dem Pass kam zu dem Regen noch heftiger Wind dazu,
begleitet von Blitz, Donner und leichtem Hagel. Es wurde plötzlich extrem kalt
und es begann zu schneien.....um die Beinschläuche wäre ich jetzt extrem froh
gewesen. Immerhin brachte ich die Abfahrt halbwegs heil hinter mich. Ich fror
jedoch erbärmlich und Rennresultate interessieren einem nicht mehr.....es ging
eher um Leben oder Tod. Viele meiner Konkurrenten suchten im Kuhstall einer Alp
zuflucht. Ich zog die Abfahrt jedoch bis S-chanf durch wo ich dann kurz vor der
Zeitmessung aus dem Rennen genommen wurde .....die Rennleitung hatte
entschieden abzubrechen. Was mir extrem Mühe machte war das ich vor der
Zeitmessungstelle herausgewunken wurde und andere hinter mir die Zeitmessung
doch noch passierten und so Spitzenresultate erzielten. Als SM Teilnehmer
erreichte ich Rang 24, das ergibt noch 2 Punkte auf der Weltrangliste.
Nun hatte ich die Lust am Velofahren kurzfristig verloren und fuhr von S-chanf
mit dem Zug nach Scuol.
Als ich dann heute Abend in Scuol den Zug für die Heimreise besteigen wollte,
gab es dann wieder strahlenden Sonnenschein so dass ich mich in letzter Minute
vor dem Billetautomat entschied doch noch mit dem Velo weiter zu fahren. Auf
der Hauptstrasse und später auf dem Radweg erreichte ich nach 19Uhr dann Zernez.
Von hier aus fuhr ich am nächsten Tag über den Scalettapass, den Strelapass und
den Mittenberg nach Ladquart.
19. Juni Black Forest Ultra Bikemarathon Kirchzarten Rang 27 overall
Heute morgen um 7.30Uhr wurden wir auf die Lange Strecke
geschickt. Da ich dem Wetter nicht wirklich traute, startete ich mit Knielangen
Hosen und Ärmlingen. Im ersten Aufstieg nach Hinterzarten verlief alles gut.
Ich fand in einer 5er Gruppe Unterschlupf wo wir ein gutes Tempo hatten. Doch
Leider verschlechterte sich das Wetter laufend. Es begann zu
schütten wie aus Kübeln und war kaum mehr als 5°C warm und das mitten im Hochsommer. Ich litt gröber.........In
der Abfahrt nach Menzenschwand verlor ich schließlich auch noch den Anschluss
an die Gruppe. Ich hatte das Gefühl, dass mein Schädel gleich einfriere. Gemäß
zuschauern lag ich immer noch auf dem guten 23.Platz. Nun kurz vor Todtnau dann
das unfassbare, eine Platte am Hinterreifen. Ich rollte nun noch ein kurzes
Stück auf den Felgen bis ich in Todtnau einen Zuschauer mit Pumpe sehe. Da ich
so durchfroren war, war ich nicht mehr in der Lage den Reifen ab der Felge zu
nehmen. Ich war daher dem Zuschauer sehr dankbar, das er mir half. Nun konnte
es wieder Weitergehen. Das Wetter besserte sich wieder allmählich. In Hofgrund
ca. 15 km vor dem Ziel dann das nächste Missgeschick: Ich sah vor mir einen
starken Konkurrenten ebenfalls aus der Region Frauenfeld. Ich dachte mir den
muss ich unbedingt noch holen....Leider war ich in diesem steilen Teil der
Abfahrt unkonzentriert und übersah dabei eine heftige Bodenwelle....Ich flog
durch die Luft. Dabei verklemmte sich die Vorderbremse und den Inbusschlüssel
mit dem ich das Problem hätte beheben können war auch weg. Nun mit einer
figgenden Bremse, einer schmerzenden Hand und einem angeschlagenen Knie kam ich
mit gut 50 min Rückstand als 27. ins Ziel. Danach verließ ich ein wenig
enttäusch das Renngelände und wollte im Hotel noch mein Gepäck holen. Ich war
der Hotelchefin sehr dankbar das Sie mich nochmals im Zimmer die Badewanne
brauchen ließ.....Das ist ein Toller Service. Hotel Hirschen in Oberried. Da mein
Velo doch ziemlich lädiert war, verzichte ich nun auf eine Zusatzrunde und
genoss statt dessen die gut 3 stündige Bahnfahrt nach Frauenfeld
15. Mai Bikemarathon
Offenburg Rang 23 bei Elite
Heute morgen um 8.00uhr fiel der Startschuss für den 84km und 2500
hm umfassenden Bikemarathon von Offenburg. Ich stellte mich in der 2. Reihe im
vordersten Starterfeld gleich neben den Top Cracks auf. Leo musste leider im
hintersten Starterfeld starten. Um so überraschter war ich als ich etwa zur
Rennhalbzeit mich plötzlich von hinten meinem Bruder näherte. Leo war es
nämlich auf der geraden Einfahrstrecke gelungen das Feld auf der Linken Seite
eines Kreisel zu übersprinten ohne dass ich das merkte. Nun versuchten wir so
gut wie möglich gemeinsam Tempo zu machen und konnten nach Gengenbach laufend
unsere Gegner abhängen. Nun gab es ein wichtiges Ziel um unsere Ehre noch zu
wahren.....es Lag noch die Weltmeisterin vor uns....die musste unbedingt noch
eingeholt werden. Wir verschärften nochmals das Tempo. Esther Süss lagt dann
wieder in sichtweite. Im letzten Aufstieg nach der Ortschaft Zell ging ich dann
auf Tutti. Folge: Leo hängte ich ab, aber an die Schweizerin Esther Süess kam
ich trotz allen Bemühungen nicht mehr heran schließlich lag sie mit etwa 80
Sekunden Vorsprung auf dem 24. Gesamtrang....Wie eine Frau so schnell sein kann
weiß ich auch nicht.... Ich wurde in der Gesamtwertung 26igster und Leo
27igster mit knapp 25min Rückstand auf den Sieger Thomas Stoll. Die Strecke
zeigte sich trotz Regenschauern am Vortag in Top Zustand. Da mein Bruder zur
Zeit keine Lizenz hat wurde er dritter bei der Fun-Wertung.
Da bei mir bis auf ein Abendrennen vor 10 Tagen nichts rennmässiges auf dem
Programm stand bin ich nicht unglücklich mit diesem Resultat denn auf namhafte
Schweizer Konkurrenten habe ich nur wenige Minuten verloren.
Siegerfoto Leo: Hier
26.Feb bis 6. März 2011 Velotour von Spanien nach Frauenfeld
Nun
Habe ich die erste Grosse Velotour in diesem Jahr beendet. Mit dem Nachtzug
reiste ich und meine Schwester nach Collioure, nahe der französisch spanischen
Grenze am Mittelmeer. Am ersten Tag ging es bei Frühlingshaften Temperaturen
und Rückenwind noch weiter Richtung Spanien bis L' Estartit. Dort war für uns
der Wendepunkt. Nun radelten wir in den folgenden 8 Tagen bis vor unsere
Haustüre in Frauenfeld. Anfänglich hatten wir etwas mit einem zermürbenden
Gegenwind zu kämpfen, auf der 5. Etappe gerieten wir noch 5minuten in eine
Lokale Schauerzelle und die Letzte Etappe in der Schweiz war dann noch recht
kalt. Doch im Grossen und ganze war die Tour ein großer Erfolg. Wir sahen viel
neues und Spannendes. Es gab Spanische Fischerdörfer, bilderbüchmässige Küsteabschnitte,
Ortschaften die zu den Schönsten von Frankreich zählen, UNESCO Weltkulturgüter,
den Höchsten Berg Europas einige schöne Schluchten, das Telldenkmal.....und
vieles mehr zu sehen. Ebenfalls hervorheben darf ich, dass meine Schwester bis
auf die letzten 50km alles auch mitmachte und so auf stattliche 1500km in 9
Tagen kam.
Bericht Hier
9. Jan 2011 SM Radquer Hittnau
Heute
bin ich in Hittnau zu meinem letzten Rennen in meiner Elite Karriere gestartet.
Zum ersten mal wurde das Hauptfeld der SM in 2 Kategorien aufgeteilt: die
Elite/ Profi Kategorie und in die Kategorie Masters Amateur. Ich hatte die Wahl
und entschied mich für den Elite Startblock mit einer Renndauer von über einer
Stunde. Das Wetter war noch trocken, der Boden jedoch äußerst klebrig und
schlammig. Lag doch vor ein paar Tagen noch ein Haufen Schnee. Leider hatte ich
bei diesen Verhältnissen große Mühe mit der Elite mitzuhalten. Immerhin kam ich
noch mit Rang 17 in die preisberechtigten Ränge. Ein Trost bleibt: wäre ich bei
den Amateuren in meiner Altersklasse rangiert gewesen hätte ich es immerhin
noch in die vordere Hälfte geschafft. Nun hat der Radsportverband Swiss-
Cycling die Anforderungen für den verbleib in der Elite Kategorie verschärft.
Ich hätte mindestens 12 Punkte im XC Jahresklassement erreichen müssen und das
habe ich mit nur 4 Punkten nicht. Wäre ich in der vergangenen Saison mehr XC
Rennen gefahren hätte es wahrscheinlich gereicht. Doch ich gab ein Paar mal den
Touren den Vorrang. Nun meine Rennfahrerkarriere werde ich deshalb nicht ganz
an den Nagel hängen. Ich werde wohl noch eine Master Lizenz lösen und damit
noch ein Paar internationale Marathons bestreiten. Mein Ziel ist es wieder UCI
Weltranglistenpunkte zu ergattern. Ich könnte mir vorstellen dass ich dieses
Jahr als rennmässiger Höhepunkt noch an der MTB Marathon EM in Kleinzell
Niederösterreich teilnehmen werde. Wenn ich zurückblicke gab es für mich doch
auch noch 2 Top Resultate zu Feiern und zwar einen 13. Gesammtrang am
Kitzalpbike Marathon, einen 18 Gesamtrang am Grand Raid Verbier- Grimentz und
beim Nationalpark Bike Marathon in Scuol. Nun mein Schwergewicht werde ich
sicher den Touren geben. Gibt es doch noch ein paar Projekte von Portugal über
die Alpen bis Kreta die noch in der Schublade stecken. Und im Sommer eine
Grosse Bike Transalptour.
Fotos SM Hittnau:
Hier
26. Dez 2010 bis 1.Jan 2011 Süditalien Rennvelotour
Vorgestern
bin ich von meiner 7-tägigen Rennvelotour durch Süditalien zurückgekehrt. Bei
angenehmen Temperaturen zwischen 10 und 15°C legte ich etwa 1155km und 14370hm zurück. Es gab ein paar ganz
reizvolle Küstenabschnitte, sehr sehenswerte Ortschaften, Begegnungen mit
andern Velofahrer und andere Kulturelle Erlebnisse. Ich kam jedoch auch die
Schattenseiten von Italien zu sehen, Bauruinen, Müll und Smog im Großraum
Neapel. Doch insgesamt war die Tour sehr lohnenswert. Das Positive
überwog......
Bericht mit Fotos: Hier
anklicken
28. November 2010 Krapf Bike Cup und Radquer Frauenfeld
Für
den Heutigen Sonntag hatte ich mir ein Intensives Tagesprogramm vorgenommen.
Zuerst fuhr ich am Sonntag morgen mit dem Bike Richtung Steckborn um am 6. Lauf
des Krapf Bike Cup teilzunehmen. Ich wollte dort mein Kreislauf schon an den
Rennrythmus angewöhnen, damit ich am Nachmittag keinen "Kaltstart"
erleide. Am Traditionsreichen Krapfcup startete ich mit meiem Bruder Leo im
hintersten Startblock mit den Topfaforiten. Gleich zu Beginn ging es einen sehr
rutschigen Trail hinunter. Ich erlitt dabei schon zum ersten Mal unfreiwillig
Bodenkontakt. Im Aufstieg konnte ich jedoch fast wieder zu meinem Bruder
aufschließen. Nun in der 2. von 3 Runden kam ich auf dieser Schlammpiste wider
ins Schleudern. Dabei geriet ich in eine tiefe Furche und wurde in das Gestrüpp
katapultiert. Ich flog genau zwischen den Bäumen durch. Doch an irgendetwas
blieb mein Knie hängen. Es schmerzte jedenfalls höllisch. Nichts desto Trotz
nahm ich mein Bike, bog dem Lenker wieder in die richtige Position und setzte
das Rennen fort. Mit gut 5 1/2 Minuten Rückstand wurde ich 10-ter. Leo Schaffte
es auf Rang 4. Nun fit fühlte ich mich schon, doch mein Knie bereitete mir
sorgen. Am Mittag war ich jedenfalls wieder zu Hause, wärmte mich in der
Badewanne auf und bereitete mich mit etwas Kraftfutter auf das Radquer in
meiner Wohngemeinde vor. Etwa 30min vor Rennbeginn war ich auf der
Pferderennbahn, dem Schauplatz und machte mich für den Start bereit. Im
Vergleich zu gestern Präsentierte sich die Piste als reine Schlammpartie. Um
Punkt 14.45 fiel der Start. mit der Startnummer 22 durfte ich ins Rennen. Doch
leider hatte ich keine Chance mit der Spitze mitzuhalten. So musste ich von
Hinten probieren Boden gutzumachen. Immerhin konnte ich noch 3 Fahrer hinter
mir lassen. Schlussendlich war ich 21igster von 30 gestarteten und 24
Klassierten in der Elite-/Profi Kategorie. Mein Bruder Leo war während dem
Rennen beim Waschplatz und sorgte dafür dass ich pro Runde einmal das Velo
wechseln konnte. Der Schlamm war gigantisch.... Leo' s Einsatz und die
Arbeitskollegen die mich angefeuert haben verdienen herzlichen Dank!!! Immerhin
spürte ich mein Knie während dem Rennen nicht mehr. So wie es aussieht werde
ich die nächsten Tage noch etwas Herumhumpeln, doch das Velofahren geht schon
wieder recht gut. Ich denke dass ich am kommenden Samstag um 13.00Uhr wohl auch
das Finale des Krapf Bike Cup bestreiten kann.
Fotos: Hier
anklicken...
7. November 2010 Krapf Bike Cup Halingen bei Frauenfeld
Nachdem
ich gestern eine Bike Tour von Göschenen über den Oberalp und den Kunkelspass
nach Bad Ragaz gemacht habe, wollte und musste ich heute wieder einmal meine
Form an einem Bike Rennen Testen. Da mein Letztes Rennen schon lange zurück
liegt (Nationalpark Bike Marathon in Scuol Ende August), war ich wohl
rennmässig nicht mehr ganz in Topform. Jedenfalls startete ich trotzdem
zuhinterst bei den Favoriten welche mit etwa 15 min Handicap auf die 3 Runden
geschickt wurden. Immerhin gelang es mir etliche Fahrer auch solche von der Top
Gruppe zu überholen. Infos/Ranglisten
Krapf Bikecup hier.
Nun letzten Monat verbrachte ich einen Grossen Teil der Zeit im Zivildienst
bei einem Bauern in Oberrickenbach NW. An den Wochenenden machte ich jeweils
grössere Bike Touren soweit es das Wetter zuließ. Nun habe ich mir das Radquer
Rennen in Frauenfeld als großes Ziel gesetzt. Ich werde dort am Sonntag
28.November bei der Kategorie Profi/Elite an den Start gehen. Bis dahin muss
ich jedoch noch fleißig Trainieren und das eine oder andere Rennen fahren. Tourmässig
steht bei mir wieder etwas größeres nach Weihnachten auf dem Programm, und zwar
eine Rennvelotour im Mittelmeerraum und etwas später dann noch eine Bike Tour
durch die Alpe Apuane und die Cinque Terre in Italien.
28. August 2010 Rang 18 beim Nationalpark Bike Marathon in Scuol
Obwohl
das Wetter am Samstag Morgen alles andere als toll war startete ich um 7.15 Uhr
zum 138km langen Bike Marathon rund um den Schweizer Nationalpark. Schon in der
ersten Steigung nach S-Charl wurde ein hohes Tempo gefahren so dass ich nicht
mehr mit der Spitzengruppe mithalten konnte. Es gelang mir jedoch ziemlich
rasch wider Positionen gut zu machen und Leute einzuholen. Auf dem weg nach
S-Charl führte ich über längre Zeit ein Verfolgergruppe von etwa 10 Leuten an.
Bis zur ersten Passhöhe, dem Pass da Constainas war die Gruppe noch zusammen,
doch dann musste ich etliche Konkurrenten ziehen lassen. Meine Felgenbremse
ließ in der Abfahrt ins Münstertal bei diesem Regen einfach kein höheres Tempo
zu, um nicht das Leben zu riskieren. Als 29-igster erreichte ich schließlich
die erste Zeitmessung in Fuldera. Glücklicher Weise besserte sich dann das
Wetter beim Aufstieg ins Val Mora und die Sonne zeigte sich sogar. Kurz vor
Livigno ging dann nochmals ein heftiger Schauer nieder, glücklicherweise der
letzte. Im Verlaufe des Rennen gelang es mir wieder Plätze gut zu machen und
auch den einen oder anderen prominenten Fahrer wieder einzuholen. Auf dem fast
2700m hohen Pass Chaschauna war ich dann an 18. Stelle. Diese Position konnte
ich bis ins Ziel retten. Da die Strecke zum teil doch ziemlich schlammig und
anspruchsvoller als im Trockenen war zeigte ich mich mit meiner Fahrzeit von
6:52:50 doch recht zu frieden, bis ich sah dass der Sieger (Lukas Buchli) das
ganze in 5:45:38 geschafft hat. Was lediglich 2min länger war als der
Streckenrekord bei gutem Wetter. In der Kategorie Elite belegte ich immerhin
den 16. Platz von 33 klassierten.
Nach dem Rennen kam mein Bruder Leo noch angereist und wollte noch eine Tour
mit mir machen. Nach einer 3-stündigen Pause machte ich mich also auf die
Weiterfahrt nach Ftan, wo wir uns ein gutes Hotel leisteten und uns für den
nächsten Tag wieder stärkten.
Am Sonntag morgen machten wir uns auf Richtung Rheintal. Mit dem Pass Futschöl
der nach Galtür führte probierten wir wider einmal eine neuen Route aus......
Dieser Bericht folgt später....
Fotos vom Rennen: Hier
26. Juni 2010 Guter 13. Gesammtrang beim int. Kitzalpbike Marathon (UCI
E1) in Kirchberg Tirol
Nun
wollte ich es wieder einmal wissen wie meine Rennform im vergleich zu meinen
Konkurrenten so steht. Mit der Absicht unter die Top 15 zu fahren, reiste ich
am letzten Freitag nach Kirchberg im Tirol. Vor kurzem wurde ebenfalls bekannt
gegeben das auf dieser Strecke im Jahr 2013 die MTB Marathon
Weltmeisterschaften stattfinden werden, was mich zusätzlich reizte dort zu
Starten. Am Samstag morgen um Punkt 9.00Uhr wurde im Dorfzentrum von Kirchberg
gleich vor unserem Hotel gestartet. Mit Blaulicht und Sirene wurde auf den
ersten 5 flachen Kilometern durch die Polizei Tempo gemacht. Zu beginn des
ersten Aufstieges konnte ich mich so um Position 25 halten. Trotz des Regens in
der letzten Nacht zeigte sich die Strecke in sehr gutem Zustand. Mir lief es
eigentlich nicht schlecht so dass ich bei Rennhälfte bei Position 16 lag. Beim
dritten und letzten Aufstieg zum Hahnenkamm, welcher größtenteils auf einer
Asphaltstrasse und bei brütender Hitze zurückgelegt wurde, konnte ich mich
schließlich noch um 3 Positionen verbessern. Nach 4Std und 54 min erreichte ich
kurz vor 14Uhr mit einer persönlichen Bestzeit auf Rang 13 das Ziel. Vor 2
Jahren war ich noch 5 min langsamer. Der Rückstand auf den Sieger Bart
Brentjens betrug nur gut 25min. Nach gut 2Std Pause machte ich mich mit meiner
Schwester noch auf eine "Ausrollrunde".
Zuerst fuhren wir über das Prächtige Stangenjoch zur Baumgartenalm. Weil dort
der Gasthof schon ausgebucht war entschlossen wir uns nochmals 700Höhenmeter
zum Wildkogelhaus zurückzulegen. Kurz nach 20Uhr erreichten wir dann diese
Hütte und genossen ein feines Abendessen. Mit dem Rennen 3700hm und der
"Ausrollrunde" 1800hm kamen so für mich am heutigen Tag 5500
Höhenmeter zusammen.
Am Sonntag folgte für mich dann noch der Gerlospass und einen Höhenstrasse hoch
über dem Zillertal. Meine Schwester zog es vor noch einen Tag anzuhängen und
ins Südtirol zu radeln. Mitte Nachmittag erreichte ich dann nach 129km
Innsbruck. Fotos zur Tour: Hier....
20. Juni 2010 Ein Regenwochenende....Zeit für Planungen....Bike unterhalt.....
Der
gestrige Samstag war alles andere als schön um zum Radfahren. Es regnete fast den
ganzen Tag und war außergewöhnlich kalt. Darum zog ich es vor mein Material
wieder einmal auf Hochglanz zu polieren und mir Gedanken über die nächste Zeit
zu machen. Immerhin um 18Uhr ließ der Regen nach so dass ich eine Stunde später
noch eine Runde mit dem Rennrad an den Untersee machte bis es eindunkelte.
Heute war das Wetter auch nicht viel besser so dass ich mich nicht motivieren
konnte an ein Rennen oder auf eine große Tour zu gehen. Nun vor zwei Wochen
fuhr ich in Gossau den EKZ Cup welcher unser Velo
Club organisieren durfte. Es lief mir eigentlich gar nicht schlecht und so
erreichte ich in der Hauptklasse den 6. Rang. Hierbei sind wieder ein Paar tolle Fotos
entstanden.
Letztes Wochenende machte ich mit meinem Bruder Leo wieder einmal eine Geniale
Bike Tour von der ich schon seit langer Zeit geträumt habe. Wir sind am Samstag
mit dem Zug nach Innsbruck gefahren und dann mit dem Bike zurück in die
Schweiz. Der erste Höhepunkt war das Lafatscher Joch ein landschaftlich äußerst
reizvoller Übergang vom Inntal ins Wilde Karwendelgebirge. Am zweiten Tag
folgte dann noch das Tannheimertal und eine mir noch ebenfalls unbekannte,
tolle Route vom Allgäu in den Bregenzer Wald. Bericht: Hier
Nun rennmässig werde ich sicher die MTB Cross Coutry Schweizermeisterschaft
fahren. Geht es mir doch darum meine Rangierung vom 37Platz im Schweizer
Jahresklassement zu verbessern. Mein nächstes wirklich großes Vorhaben wird
meine Sommerferien Bike Tour zwischen dem 24 und 8.August mit meinem Bruder
sein. Ich habe folgende 3 Varianten:
1.Ein Ausführlicher Ostalpen Cross von der Schweiz über das Südtirol nach
Slowenien und auf der Alpennordseite wieder zurück Richtung Schweiz....
2.Ein Westalpencross auf einer neuen Route eventuell mit Zwischenstopp im Valle
Maira
3.Eine Ausführliche Transpyrenäentour ca. 10 bis 12 Tage von Irun Atlantik nach
Cerbere am Mittelmeer bei der ich diverse neue Trails und Karrwegpisten
einfließen lassen möchte
Man wird sehen. Falls sich jemand für eine der Vorgeschlagenen Touren als
Tempomacher (Begleiter) interessieren sollte bitte ich um ein Mail....
24. April 2010 Ich will es nochmals wissen....
Vor
kurzem habe ich mir doch wieder die Elite Lizenz gekauft. Nun bevor ich an den
Start eines Internationalen Elite Bike Rennens gehe, wollte ich doch noch
einmal meine Form an einem Regionalen Bike Rennen testen. Dafür nahm ich die
Gelegenheit war, beim Bike Rennen in Thal zu Starten. Um Punkt 14.15 Uhr fiel
der Startschuss. Über 80 Fahrer waren am Start darunter auch namhafte Grössen
aus der Schweiz und Österreich. Gewonnen hat schliesslich der Bike Profi
Christof Bischof. Ich erreichte in dieser Herren 2 Kategorie den 5.Rang. In der
Gesamtwertung musste ich mich mit gut 7 min Rückstand auf Platz 15 begnügen.
Doch immerhin war ich trotzdem noch einigermassen im Schuss. Hatten bei mir in
der letzten Zeit doch vor allem Lange Endeckungstouren Priorität, bei denen
nicht Minuten und Sekunden zählten. Am 4. April beendete die 9-tägige
eindruckvolle Rennvelotour von Albanien durch Montenegro, Kroatien, Bosnien,
diverse Adria Inseln und Slowenien in der weltbekannten Inselstadt Venedig. Es
gab auf dieser Expedition neben der Armut in Albanien und ein paar
Kriegsschäden in Kroatien auch wunderbare Landschaften, Inseln und Ortschaften
des UNESCO Inventars zu bestaunen. Bericht hier...
13/14. Februar 2010 Erweiterte Lago Maggiore Runde bis zum Genfersee
Da bei
uns auf der Alpennordseite am Samstag noch tiefster Winter herrschte mit
Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, setzte ich mich am frühen Morgen mit
dem Rennvelo in den Zug und fuhr nach Bellinzona. Dort war es mit etwa 5°C schon einiges wärmer als bei uns und die Sonne strahlte vom
wolkenlosen Himmel. Eigentlich wollte ich 2Tage lang im Tessin und angrenzenden
Italien Trainieren. Doch unterwegs konsultierte ich noch im Handyinternet den
genauen Wetterbericht und sah dass es am Sonntag nicht mehr so sonnig sein
sollte im Süden. Also kam ich auf die Idee eine Runde um den Lago Maggiore zu
machen und dann statt zurück nach Bellinzona, Richtung Simplon und Wallis
weiter zu fahren. Gemäss Verkehrsinfo sollte der Simplon als einer der wenigen
Alpenpässe noch schneefrei sein. Dem Lago Maggiore entlang kam ich zügig voran,
boten sich doch immer wieder Möglichkeiten an im Windschatten von Italienischen
Artgenossen zu fahren. Um 15Uhr, nach etwa 155km, gab es dann in Domodossola
den ersten Verpflegungshalt. Dann begann der lange Aufstieg auf den
Simplonpass. Bei arktischen Temperaturen erreichte ich dann beim Eindunkeln die
Passhöhe wo ich im Hotel Simplon Kulm auf 2005 m ü. M. übernachtete. Am Sonntag
morgen folgte die bitterkalte Abfahrt nach Brig und danach ein
"lockeres" Ausrollen bis an den Genfersee.... Bericht hier Anklicken
10. Februar 2010 meine nächsten Projekte und Rückblick
Leider
machte mir das kalte Wetter auch etwas zu schaffen. Daher nutzte ich die Zeit
auch um meine Erlebnisse aufzuarbeiten. Am 22. Dezember bin ich mit meinem
Bruder nach Griechenland abgereist. Dort unterzog ich gleich mein Nigelnagel
neues Quervelo einem Härtetest. Auf dieser Tour hatten wir bei angenehmen
Temperaturen um die 20°C einige schöne
Erlebnisse und lernten Griechenland näher kennen. Bericht hier
Klicken Nach 2Tagen Pause zu Hause ging es dann im Neuen Jahr
mit einem sehr guten Kollegen am 2. Januar weiter nach Ventimiglia. Von dort
fuhren wir mit dem Mountainbike mehr oder weniger dem Fernwanderweg GR51 nach.
Nach 424km 10855hm sowie vielen Tollen Trails erreichenten wir am vierten Tag
Marseille. Bericht
hier Klicken Wieder 4 Tage am 10.Januar stand ich am Start zur Quer SM
in Rennaz VD. Leider war ich da nicht so hammermässig gut. An den Folgenden
Wochenende machte ich jeweils längere Trainingseinheiten soweit es das Wetter
mir zumutete. Es gab da zum Beispiel eine Einheit von Chur nach Bellinzona über
den Lukmanierpass, von Chur nach Juf und zurück, sowie eine Comerseerundfahrt.
Letztes Wochenende veranstaltete mein Veloclub
das Skiweekend. Da ich wie ihr vielleicht wisst das Skifahren aufgegeben habe
fuhr ich mit dem Velo von Schiers mit einem Umweg über St. Antönien und ins
Sertigtal nach Davos. Der Aufstieg von Küblis auf der
"Nationalstrasse" nach Davos war alles andere als lustig, denn es
hatte Autos bis zum Abwinken und zudem Floss das Salzwasser fast wie in einer
Sturzflut die Strasse hinunter. Vor allem nervten mich aber gewisse Autofahrer,
die dann noch ihr Gaspedal so tief durchdrückten wie Sie konnten, als Sie mich
überholten.
Nun hoffe ich doch das der Frühling bald kommen mag. Heute habe ich noch meine
Ferien in der Karrwoche (Ende März/ Anfangs April) "gebucht". Und
zwar Plane ich wieder einmal eine Abenteuerreise mit dem Quer oder Rennvelo.
Konkret gedenke ich eine Velotour von Albanien in die Schweiz zu machen. Nun
gibt es da noch einiges zu organisieren unter anderem den Reisepass und einen
Kollegen zu finden. Alleine ist mir Albanien ein zu heißes Pflaster. Als
Alternative könnte ich mir aber auch eine Biketour quer durch Korsika
vorstellen. Mal sehen ob sich jemand meldet.
Dieses Jahr gedenke ich aber auch noch das eine oder andere Rennen zu
bestreiten, zum Beispiel das Bergrennen Bütschwil Kreuzegg, den Montegeneroso
Bike Marathon, den Montafon Bike Marathon, Verbier Grimentz......
7. November 2009 Neues Quervelo
Heute
habe ich materialmässig wieder einmal Aufgerüstet. Die Querrennen welche ich in
der nächsten Zeit zu Fahren gedenke, sowie gewisse Touren werde ich nun mit
meinem SCOTT ADICT CX RC Carbon Quervelo fahren. Welche Rennen ich genau fahren
werde, möchte ich zur Zeit noch nicht 100-prozentig festlegen. Da ich
Schlammschlachten nicht mag werde ich wohl mit Ausnahme der Quer SM nur bei
gutem Wetter starten. Fotos
des Velos...
Im übrigen bin ich zur Zeit noch damit beschäftigt meine Bikeerlebnisse dieses
Jahres in Berichten aufzuarbeiten.
29.August 2009 Nationalpark Bike Marathon Scuol
Pünktlich
zu beginn der Startaufstellung auf der Dorfstrasse in Scuol begann es zu
regnen. Um 7.15Uhr wurde dann schliesslich gestartet. Zuerst ging es schön
langsam hinter dem Spitzenfahrzeug Richtung Inn hinunter, wo dann das Rennen
offiziell freigegeben wurde. Ich konnte mich bis S-charl in der Zweiten Gruppe
behaupten. Doch dann war ich irgendwie am Limit und verlor langsam den
Anschluss. Immerhin war es nach S-Charl wieder trocken. So um Rang 30 nahm ich
dann den 2.Aufstieg ins Val Mora in Angriff. Oben auf dem Döss Radond 2234m gab
es dann nochmals einen kurzen, sehr kalten und intensiven Regenschauer, bei dem
mir fast der Schädel einfror. Nach dem Harten Aufstieg zum Pass Chaschauna lag
ich dann bei der Zwischenzeit in S-chanf an 24. Stelle. Dank zweier Fun Fahrer
die mir ordentlich Tempo machten, konnte ich noch auf Platz 21 ins Ziel fahren.
23.August 2009 WM Bike Marathon Stattegg Graz
Heute
nahm ich zum ersten mal in meiner Karriere an einer Mountainbike WM teil. Da
ich leider nicht nominiert war durfte ich nur zur Kategorie Europameisterschaft
Masters antreten. Dieses Rennen wurde dann mit 20Sekunden Abstand auf das WM
Feld auf der selben Strecke ausgetragen. Heute morgen um 10.15Uhr, eine Viertelstunde
vor dem Start stellte ich mich mit der Startnummer 290 zuvorderst in meine
Startbox, direkt hinter den nominierten WM Teilnehmern. Punkt 10.30 durften
diese starten. Nach 20 Sekunden war es dann auch für die "Wilden"
Teilnehmer soweit. Trotz diesem Abstand war der Anschluss ans Hauptfeld schnell
wieder gefunden. Der erste Kilometer war relativ Flach doch dann begann der
Krasse 300hm umfassende und 28% steile Aufstieg zum Leber. Ich ging dabei
völlig ans Limit und musste bald einmal mein Tempo verlangsamen, da ich kaum
mehr Luft kriegte. Leider konnte ich in diesem Abschnitt kaum WM Fahrer
einholen ausser ein Paar Exoten von Übersee und so. Die ersten Abfahrten waren
auch nicht besonders einfach, hatte es doch in der vergangenen Nacht
unwetterartig geregnet. Nach dem Kloster Eisbach bei Km 23 folgte dann ein
langer sanfter Aufstieg zum Plesch. Ich hatte mich von meiner Schwäche wieder
erholt und konnte schon einige WM Athleten einholen, Kroaten, Polen,
Österreicher, Franzosen...... doch an die Schweizer schaffte ich den Anschluss
nicht mehr...... Mit gut einer Stunde Rückstand erreichte ich schliesslich etwa
mitte Nachmittag nach ca. 80km Fahrt den Bergpreis auf dem Schöckl 1438m ü.M.
Was nun folgte war eine Geile aber auch Knüppelharte Abfahrt auf zum Teil
ziemlich verblockten Trails. Dank dem intensiven Training die Letzten Tage und
Wochen auf dem Bike konnte ich sogar hier noch ein paar Ränge gut machen.
Schlussendlich erreichte ich nach 5std und 50 min als 17ter meiner Kategorie
das Ziel. Hätte ich zur WM antreten dürfen wäre das Rang 88 von 130 gestarteten
oder von 116 Klassierten gewesen. In meiner EM Kategorie Masters 1 wurde ich
sogar Fünfter von 22. Leider hat es mir für den angestrebten 50. Platz im WM
Feld nicht gereicht, doch einmal an einer WM teilzunehmen war doch etwas
besonderes. Zum Abschluss des Tages machte ich mit meiner Schwester noch eine
gemütliche Stadtrundfahrt und genossen noch einen Grossen Eisbecher in einem
Altstadtcafe, ehe der Nachtzug in die Schweiz fuhr. Resultate EM Masters: Hier Anklicken, Resultate
offizielle WM: Hier Anklicken,
Streckenplan: Hier Anklicken
1.August 2009 Rang 4 beim Montafon Bikemarathon in Schruns
Heute war es nun also soweit das ich zum Bike Marathon in Schruns startete. Mit den angekündigten 155km und 5100hm habe ich dieses Rennen dann auch zu meinem Saisonhöhepunkt erklärt. Punkt 8Uhr war der Start. Unter den 45 Startenden war unter anderen der Österreichische Meister Hannes Metzler, der das rennen mit gut 30 min Vorsprung auf mich dann auch gewann. Die Ersten 25km des bis Partenen waren relativ flach. Durch die vielen wechselnden Wegverhältnisse und die kurzen steilen Stücke gab es immer wieder Fahrer vor mir, die nach hinten fielen so dass ich die Löcher wieder zusprinten musste. Schliesslich erreichte ich dank dem intensiven Training der letzten 12 Tage den Beginn des Steilstückes zum Zeinisjoch immer noch mit der Spitzengruppe, welch aus etwa 8 Fahrern bestand. Im Steilstück musste ich die andern jedoch dann ziehen lassen. Mit der Zeit konnte ich jedoch wider ein Paar Konkurrenten einholen und war an sechster Stelle bei Km 45 in Galtür. Im weiteren folgte der Aufstieg zur Bielerhöhe. Leider war die Strecke nicht so deutlich markiert so dass stellenweise nicht klar war ob der Trail oder Hauptstrasse befahren werden musste. In der Abfahrt von der Bielerhöhe nach Partenen gab es dann aber einen Knüppelharten Trail der selbst mich zu Fall brachte. Nachdem ich dann aber den verbogenen Bremshebel wieder zurecht würgte ging es weiter. Nach etwa 4 1/2std ging es dann in Schruns auf den zweiten Teil der Strecke. Mit den noch folgenden 3000hm und 60km, war das Rennen noch recht happig so das gewisse Leute eingingen. Die Temperatur war um die 30°C und die Verpflegungsposten waren auch ziemlich spärlich. Schlussendlich war ich dann nach dem Kristberg an vierter Stelle und konnten den Vorsprung auf meine nächsten Verfolger auf 6min ausbauen. Angekommen im Ziel war es mir dann aber auch recht dass es statt 5100hm "nur" 4400 hm gab. Fotos:
13. Juli 2009 Rang 24 beim Swiss Bike Masters in Küblis
Heute
Startete ich wieder einmal zum legendären Swiss Bike Masters. Da dieser
Traditionsreiche und einer der härtesten Bike Marathons dieses Jahr zur
Schweizermeisterschaft erklärt wurde waren fast alle Top Fahrer präsent. Um die
Strecke etwas attraktiver zu gestalten wurde zu meinem ungunsten auf die
letzten 700hm vor dem Ziel verzichtet. Somit waren noch knappe 100km und 4300hm
zu absolvieren. Das bedeutete für mich dass ich schon am Anfang voll drauf
losfahren musste um nicht allzuviel Zeit zu verlieren, die ich nicht mehr
aufholen konnte. Bis zur Alp Bova lief eigentlich alles gut und ich war noch
nicht allzuweit von der Spitzengruppe entfernt. Doch bei der ersten Verpflegung
gab es ein Gerangel und ich lag dann auf dem Velo eines Konkurrenten. Sofort
setzte ich die Fahrt wieder fort und bog in die erste Abfahrt ein.
Wufffff....... Kurve Nr.1 und ich lag am Boden diesmal aber leider ein Bischen
lädiert. Das Bein war aufgeschürft und alles tat ein wenig Weh. Nun war für
erste die Motivation dahin. Leider wurde ich dann während diesem Missgeschick
noch von den beiden Top Fahrerinnen des anderen Geschlechts überholt. Während
des Aufstieges zur Madrisa und den Fideriser Heubergen gelang es mir dann noch
ein Paar Elite Fahrer einzuholen. Schlussendlich kam ich als 25-zigster ins
Ziel. Der Funfahrer mit dem Flyer wurde übrigens noch disqualifiziert. Er hatte
auf seinem "Motorrad" lediglich 10 min Vorsprung auf mich. Gewonnen
hat übrigens nicht der meist gehandelte Topfavorit sondern der Strassenprofi
Alexandre Moos. Für mich gab es dann in der Elitekategorie Rang 18 von immerhin
33 klassierten Fahrern, und zum Trost noch ein Paar UCI Punkte für die
Weltrangliste. Nun mache ich bis am 1.August Rennpause und werde mich auf einer
Bike-Expedition durch die Westalpen auf mein Saisonhöhepunkt vorbereiten. Am 1.
August soll es dann im Montafon so richtig zur Sache gehen. Dann findet nämlich
in Schruns die erste Ausgabe des 155km langen und 5100hm umfassenden Rennen
statt. Soviel ich weiss, das längste Bike Rennen weit und breit.
27. Juni 2009 Rang 2 beim Argoviacup in Leibstadt bei Kategorie Elite
Heute
Mittag bin ich bei Strömendem Regen in Leibstadt zum XC Bikerennen des 3.
Laufes des Argovia Cup gestartet. Die Wald und Wiesenabfahrten waren durch den Dauerregen
alles andere als einfach. Da ich mein Scheibenbremsen Bike in der Revision
hatte, startete ich mit dem Schönwetterbike mit Felgenbremsen. Schon am Start
war klar das ausser mir leider nur noch ein weiterer Elitefahrer mitmischelte,
obwohl einem an diesem Rennen die Punkte für das Jahresklassement fast
geschenkt werden. Leider hatte ich nicht viel Chance dem Elitekonkurrenten zu
folgen und auch ein paar Amateurlizenzfahrer waren vor mir. Schlussendlich kam
ich mit total abgefahrenen Bremsklötzen auf dem achten Gesammtrang ins Ziel. Da
ich mangels Konkurrenten 2.Elitefahrer war, bin ich jetzt wieder unter den Top
20 der Schweizer Bike Szene (zumindest auf dem Papier). Dank diesem Resultat
Starte ich nun an der SM in Chur auf Platz 14. Rangliste...
7. Juni 2009 17. Gesamtrang beim Montegeneroso Bike Marathon in Mendrisio
Heute morgen um 7.30Uhr wurde in Mendrisio zum Montegeneroso Bike Marathon gestartet. Es ist dies, vor allem trailmässig, eine der schönsten Strecken überhaupt. Als ich kurz vor dem Start plötzlich als etwa siebter oder achter Fahrer, und das mit der Starnummer 33, auf die Starlinie gebeten wurde staunte ich nicht schlecht. Im Nachhinein ist mir jetzt klar wieso. Ich war einer der Wenigen, die letztes Jahr im Oktober noch den Weltcup im Ormans FRA bestritten hatten. Doch leider brachte mir die gute Ausgangslage anfänglich nicht viel. Ich hatte mühe den richtigen Tritt zu finden und befand mich dann bald einmal im Feld auf Position der ersten Frauen und von Funfahrern. Das es am Vortag noch sehr intensiv geregnet hatte war das Gelände teilweise noch ziemlich nass, aber trotzdem war die Strecke gut fahrbar und es wurde laufend trockener. Ja dann so nach 90 min Fahrt war dann die Spitzenfrau abgeschüttelt und ich konnte langsam mein Tempo steigern. Zwischendurch sah man immer wieder Fahrer mit irgendwelchen Defekten. Es gab da etliche Platten, gerissene Schaltkabel oder sogar eine gebrochene Gabel zu sehen. Ich kam glücklicherweise ohne Defekte durch und erreichte das Ziel auf dem 17. Gesamtrang. In der Kategorie Elite bedeutete dies Rang 15 von 48 Gestarteten. Somit war ich doch Einigermassen zufrieden, war ich doch nicht viel langsamer als vor einem Jahr als es trocken war und ich mein Top leichtes Bike mit Felgenbremse verwenden konnte. Zu meiner eigenen Sicherheit benutzte ich Heute mein Tourenbike mit soliden Reifen. Rangliste...
21.bis 24.Juni
2009 Intensive Rennvelotour über die Auffahrtstage durch den Jura und die
Westalpen
Über
die 4 freien Tage an Auffahrt machte ich wieder eine intensive Rennvelotour mit
Start in Biel, durch den Jura, über die Pässe Madeleine, Glandon, Kleiner St.
Bernhard, Grosser St. Bernhard nach Goppenstein. Dabei gab es Trailüberfahrten
über die grüne Grenze und insgesammt 30 Minuten Scheewandern über gesperrte
Pässe und zu guter letzt noch Aufstiege bei 35°C. Bericht
hier........
16 Mai 2009 Podestplatz
am Bergrennen Bütschwil Kreuzegg
Am
vergangenem Samstag startete ich zum traditionsreichen Bike Bergrennen über
13,5km und 820 Hm von Bütschwil zur Kreuzegg. Da ich letztes Jahr mit Rang 14
weit weg von den Top Rängen war, wurde ich auch nicht mehr zu den Favoriten
gezählt und konnte so ohne grossen Druck meine Form testen. Unter Führung vom
Deutschen Meister Patrick Ulig aus Freiburg wurde horrendes Tempo gefahren. Ich
konnte leider nicht mithalten und fuhr am Ende der zweiten Verfolgergruppe
nach. Als jedoch dann bei Kengelbach die eigentliche Steigung begann konnte ich
mich in dieser Gruppe nach vorne setzten und die restlichen Konkurrenten
abschütteln. Die 5 köpfige Spitzengruppe war leider dann doch zu weit vorne. So
dass ich dann bis ins Ziel an der 6. Position verblieb. Da ich schon bei den
älteren Herren gewertet wurde, dufte ich dann am Rangverlesen als zweiter nach
Erich Kuster und vor Alain Bischofberger das Kategorienpodest besteigen.
Insgeasammt hat der Deutsche Patrick Ulig mit Knapp 3min Vorsprung auf
mich gewonnen. Leider hatte ich nicht mehr so ganz mit einem Podestplatz
geglaubt und deshalb den Fotoapparat zu hause gelassen. Podest ohne Foto? Das
wollte ich aber auch nicht. So fuhr ich gleich nach der Zielankunft weiter Richtung
Hulftegg nach Frauenfeld, holte dort mein Fotoapparat und das Rennvelo und war
dann Pünktlich zur Siegerehrung wieder in Bütschwil. Danach radelte ich dann
weiter über Wildhaus nach Azmoos zu einem Kollegen. Mit diesem und meinem
Bruder gab es dann am Sonntag noch eine intensive Pässefart nach Italien und
zurück. Über den Splügenpass nach Chiavenna und über den Maloja, Julier und die
Lenzerheide wider zurück nach Chur. Fotos....
21.bis 27. März 2009 Rennvelotour von Lourdes nach Avignon durch die Pyrenäen und über den Mont Ventoux
Nun ist liegt wieder einmal eine erlebnisreiche Woche Ferien hinter mir. Am Freitagabend bin ich mit meinem Bruder Leo und der Schwester Marianne, gleich nach der Arbeit mit dem Nachtzug nach Lourdes am Rande der Pyrenäen gereist. Am ersten Tag stand mit dem Col du Pourtalet schon der erste grosse Pass an. Am zweiten Tag fuhren wir zu 95% die Nationalstrasse N260 auf der spanischen Seite der Pyrenäen ab. Dabei durchquerten wir imposante Schluchten und ein Paar kleinere Pässli. Am dritten Tag lernten wir die Steuer- bzw. Alkohol- und Zigarettenoase Andorra kennen. Dabei bewältigten wir noch den Port d' Envalira, mit 2408m der höchste Pass in den Pyrenäen. Die nächsten Tage durchquerten wir dann Südfrankreich, grösstenteils auf kleinen verkehrsarmen Strässchen. Zum Abschluss der 7-tägigen Tour stand dann noch der berühmte Mont Ventox an. Insgesamt kamen 1307km und 20565Höhenmeter zusammen. Platten oder andere Defekte gab es dieses mal keine. Besonders erwähnenswert ist noch das Marianne mit Ausnahme von 2 kleineren Zusatzrunden das ganze Programm mit uns gemeinsam zu bewältigen vermochte. Ausführlicher Bericht mit Karten und Fotos: Hier
31.Januar 2009 Biketour im Schnee: Grosse Scheidegg- Männlichen
Schneesport? ...Mache ich normalerweise nicht! Doch weil die Bedingungen in der Höhe ausgezeichnet sein sollen, gutes Wetter und viel Sonne ab 1400m ü M, lockte es auch mich wieder einmal auf die Ski oder Schlittelpiste. Nun mit was soll man auf die Piste? Die Skis wurden anfangs Woche entsorgt und Schlitteln ist doch etwas uneffizient. Es gibt für die Skipiste nur etwas wahres, ein Bike mit Scheibenbremsen!! Also Fuhr ich mit dem Zug auf den Brünigpass und von dort mit dem Bike über Meiringen, die Grosse Scheidegg, Grindelwald und den Männlichen nach Interlaken. Insgesamt kamen so 84km und 3000Höhenmeter zusammen. Von der Grossen Scheidegg und dem Männlichen gab es tolle Abfahrtspisten und manch ein Skifahrer staunte nicht schlecht als ich plötzlich mit dem Velo von hinten herangebraust kam...... Bericht mit Fotos
28.Jan.2009 Aus diversen gebrauchten Teilen ist wieder ein Velo geworden
Vergangenen Samstag war ich damit beschäftigt aus diversen alten Edelteilen, die ich aus meinen Wühlkisten zusammen suchte, wieder ein fahrtüchtiges Velo zusammenzubauen. Zwischendurch musste ich noch eine Gabel organisieren, wozu eine halbe Weltreise nötig war. Das Problem war das der neue Rahmen ein relativ langes Gabelschaftrohr hatte und meine Gabeln dafür alle einen zu kurzen Schaft hatten. Nun Ist mein Stadtvelo seit Anfang Woche wieder im Alltagseinsatz. Fotos: Vorderseite, Rückseite
22.Jan.2009 Rahmenbruch am Schlechtwettervelo auf dem Weg zur Arbeit
Gestern
morgen fuhr ich wie so oft um etwa 6.20Uhr los Richtung Hüttwilen. Da die
Strassen salznass oder zum Teil vereist waren, kam nur mein sogenanntes
Stadtvelo in Frage. Also machte ich mich mit diesem, fast vollständig
abgeschriebenem, Bullok Bike auf den Weg. Nach knapp 4km Fahrt wechselte ich
von der Salznassen Hauptstrasse auf den vereisten Radweg. In der darauf
folgenden Kurve hatte ich irgendwie das Gefühl auf die Seite zu rutschen. Eis
hatte es zwar schon, aber irgendwie fühlte es sich doch seltsam an. Da ich in
den letzten Tage Knackgeräusche vernahm hatte ich verdacht das mit dem Rahmen
etwas nicht stimmen könnte. Also machte ich instinktiv mal einen einfachen
Test. Bei der Fahrt auf dem Ansteigenden Radweg Richtung Weiningen wippte ich
mal zünftig mit dem Oberkörper........ Schon lag ich am Boden. Das Velo bestand
nun aus 2 Teilen.......Glück im Unglück: Da ich im Aufstieg mit geringem Tempo
unterwegs war, kam ich ohne Jegliche Blessur davon. Ich will nicht daran denken
was passiert wäre, wäre er 5 min früher in der Abfahrt gebrochen. Noch am
selben Abend begann ich dann den Rahmen noch ganz auszuschlachten. Nun habe ich
mich heute gleich nach Arbeitschluss auf den Weg gemacht zur suche eines
Ersatzrahmens. Schlussendlich fand ich einen GT Rahmen ebenfalls Made in
USA wie der verbrochene. Hoffentlich hält der neue besser. Fotos: Gebrochener Rahmen, neuer Rahmen
11.Jan.2009 Start in die Rennsaison 2009 in Wetzikon an der Radquer SM
Nach 2
Tagen Ruhepause, stand für mich letzten Sonntag zu Beginn der Rennsaison 09 die
Radquer Schweizermeisterschaft in Wetzikon auf dem Programm. Die Strecke
präsentierte sich bei minus 5°C gefroren und
zum grössten Teil schneebedeckt, jedoch sehr gut fahrbar. Da ich mich noch
kurzfristig nachgemeldet hatte, durfte ich zuhinterst starten. Was solls, am
Start bin ich ja eh nicht der Schnellste. Anfangs fuhr ich etwa an 30.
Position. Während des Rennens konnte ich mich noch um ein paar Plätze
verbessern und belegte schlussendlich, den nicht gerade sehr
zufriedenstellenden 23. Rang. Ich hatte mir eine Top 20 Platzierung vorgenommen.
Im Vergleich zu den früheren Meisterschaften waren diese Jahr auch deutlich
mehr Top Fahrer aus der Bike- und Querszene präsent. Fotos...., Ranglisten....
28.Dez.2008 bis 8.Jan.2009 Velotour durch Spanien und Portugal
Mit meinem Bruder Leo und dem Kollegen Heini, bin ich von Coimbra in Portugal nach Valencia gefahren. Dazwischen lagen 1607km und 19545hm. Wir erlebten so einiges und lernten eine für uns noch unbekannte Region in Europa kennen. Nun bin ich wieder zurück in der Schweiz und werde am kommenden Sonntag in Wetzikon zur Radquer Schweizermeisterschaft starten. Unter Folgendem Link gibt es einen ausführlichen Reisebericht mit Fotos. Bitte hier Klicken...
26. Dezember 2008 Radquer Dagmersellen
Heute wollte ich wider einmal meine Form nach knapp 2 Monaten Rennpause testen, deshalb entschloss ich mich kurzfristig in Dagmersellen am internationalen Radquer teilzunehmen. Leider sah dann das Resultat nicht so rosig aus. Immerhin gelang es mir mit einer Überrundung noch klassiert zu werden. Fotos...
20.bis 23. Dezember Rennvelotrainingstour von Bellinzona nach La Ciotat in der nähe von Marseille
Da ich
meine Grosse Portugal Spanien Velotour erst auf den 27. Dez. angesetzt habe und
ich bereits am 20. Dez in die Weihnachtsferien gehen durfte und doch noch zu
Hause in der Familie Weihnachten feiern wollte, entschloss ich mich kurzfristig
für eine 4 Tages Rennvelotour vom Tessin aus ans Mittelmeer. Früh morgens fuhr
ich im strömendem Regen zum Bahnhof und bestieg ziemlich durchnässt den Zug. In
Bellinzona zeigte sich dann das Wetter von der guten Seite bei etwa 12 bis 15
Grad. Nun ging es dem Lago Maggiore entlang und anschliessend durch die Po
Ebene zu den Monteferro Hügeln. Am 2. Tag fuhr ich dann ziemlich direkt
Richtung Albegna. Hier im Piemont waren die Spuren der Heftigen Schneefälle ab
etwa 250 m ü M noch Deutlich zu sehen. Hatte es doch links und rechts der
Strasse bis zu einem Meter Nassschnee und folge dessen überall Schmelzwasser.
Nach dem Ligurischen Grenzkamm waren dann die Bedingungen wieder gut. Leider
litt ich unter der schlechten Luft die im Gebiet zwischen Monaco und Nizza war.
Am 3. Tag Übernachtete ich dann das einzige Mal in Frankreich. In Cogolin in
der nähe von St. Tropez sollte es eigentlich 3 Hotels geben, doch nur das
allerteuerste war offen. Haarstreubende 75Euro musste ich für das Zimmer
alleine bezahlen bei unfreundlichem Service. Am letzten Tag startete ich
wiederum kurz vor Sonnenaufgang und fuhr dann noch auf verkehrsarmen hübschen
Strässchen durchs Hinterland nach La Ciotat in der Nähe von Marseille. Wo ich
dann nach 740km und 7000hm mit einem TGV Richtung Schweiz fuhr. Fotos...Karten...
8./9. November 2008 Bike Runde durch Vorarlberg nach Oberstdorf und zurück
Da das
Rheintal und die gebiete östlich der Schweiz vom letzten Wintereinbruch mehr
oder weniger verschont blieben bot sich mir die Gelegenheit in diesem Gebiet
noch eine ausgiebige Biketour zu machen. Nach dem ich vor zwei Wochen von Brig
nach Landquart gefahren bin und letztes Wochenende von Landquart nach Gossau,
setzte ich eigentlich diese Tour im Rheintal ebenfalls auf den Spuren der
Walser Richtung Oberstdorf fort. Durchs Grosse Walsertal und über den
Schadonapass kam ich nach Schoppernau im Bregenzerwald. Von da aus ging es
weiter über das Starzeljoch ins Kleine Walsertal und nachher nach Birgsau im
Hinterland von Oberstorf. Am zweiten Tag wollte ich den berühmten Trail am
Schrofenpass abfahren, doch musste ich mitten in der Felswand wieder umkehren,
da eine 3 Meter lange Brücke abmontiert wurde. Über einen Alternativpass kam
ich dennoch ins Lechtal und konnte meine Tour fortsetzten. Auf einem spannenden
Pfad, der Böser Tritt heisst ging es dann ins Klostertal hinunter und als
Zusatzrunde kam dann noch der Kristbergsattel... weiter..., Fotos
25./26.Oktober 2008 Letzte Hochgebirgsbiketour vor Wintereinbruch von Brig nach Landquart
Vergangenes
Wochenende bot sich noch die letzte Gelegenheit die Alpen im Schneefreien
zustand zu geniessen. Also fuhr Ich am frühen Samstag morgen mit dem Zug nach
Brig. Mit Bruder und Schwester gings zuerst über den alten Römerweg ins
Binntal. Nach eiem kurzen verpfegungsstop im Dorfladen nahmen wir die
restlichen 1000 Höhenmeter zum Albrunpass in Angriff. Auf knapp 2000m begann
dann der Saumweg, wo das Bike etwa zu 2/3 der Zeit geschoben oder getragen
werden musste. Auf der Südseite des 2409m hohen Passes begann dann auf 2220m
ein Prächtiger Karrweg zur Alpe di Devero. Um 14.45 Uhr, gut 45min später als
ich kalkuliert hatte erreichten wir dann Baceno im Valle Antigorio auf 650m.
Nun begann der zweite lange Aufstieg zum Passo San Giacomo. Da um 18.20Uhr
Sonnenuntergang war mussten wir uns beeilen, denn ich wollte bis zum eindunkeln
zumindest die Nufenenpassstrasse erreicht haben. Um 18.00Uhr hatten wir dann
auf 2313m wider Schweizer Boden unter den Füssen. Nun mussten wir noch die
700hm nach All Aqua hinunter. Genau bei Einbruch der Dunkelheit haben wir dann
die Nufenenstrasse erreicht. Die Abfahrt erwies sich zu etwa 90% als fahrbar,
jedoch recht anspruchsvoll, also gar nicht toll wenn es dunkel gewesen wäre. In
Bedretto übernachteten wir diesmal in einer einfachen Osteria. Am Sonntag
morgen ging es dann wieder bei Sonnenaufgang weiter Richtung Airolo und nachher
über das Val Piora zum Passo del Sole auf knapp 2400m. Über den Lukmanierpass,
Disentis und einer Zusatzschlaufe nach Ober Dutjen fuhr ich dann noch nach
Landquart wo ich bei einbruch der Dunkelheit den Zug bestieg. Insgesammt legte
ich 255km und 7000Höhenmeter zurück. Leider ist es jetzt mit solchen Bike
Touren für dieses Jahr gelaufen, denn gestern Donnerstag 30.12.2008 hat auch
bei uns der Winter mit voller härte zugeschlagen. Ich konnte es kaum fassen als
ich bei Schneegestöber zur Arbeit fahren musste und unterwegs noch mit einem
durch die Schneelast umgedrückten Baum in Kontakt kam. Fotos:
18./19.Oktober
2008 Traum Bike Tour in der Nationalparkregion, durch die Uinaschlucht
und über den Scalettapass
Dieses
Wochenende genossen wir nochmals das prächtige Herbstwetter bei einer
Traumhaften Biketour im Gebirge. Gestartet bin ich mit meinen Geschwistern am
Samstag morgen in Zernez. Nach gut einer Stunde einrollen auf der Ofenpassstrasse
ging es bei der Buffalora ins Gelände. Bei Jufplaun nahmen wir dann die Route
über die Alpe del Gallo Richtung Passo di Fraele. Es handelt sich hierbei um
einen der schönsten und genussreichstenTrails in der Nationalparkregion. Der
Weg ist von guter Qualität und schlängelt sich in vielen Kehren zum Lago di
Livigno hinunter. Nachher fuhren wir durch das Val Mora ins Münstertal und
weiter nach Mals im Südtirol. Von dort ging es auf mehr oder weniger steilen
Wanderwegvarianten nach Schlinig hinauf. Am Sonntag stand dann zuerst der
restliche Aufstieg zum Schlinigerpass an. Etwa 1 Km nach dem Pass begann dann
der absolute Höhepunkt: die Uina Schlucht. Es handelt sich hierbei um einen Weg
der auf etwa 1km Länge aus der senkrechten Felswand herausgesprengt oder
gespitzt wurde. Eigentlich währe der Weg fast durchgehend fahrbar. Doch es wird
empfohlen das Bike zu schieben. Bei einem Fahrfehler währe wohl alles
vorbei....Nachher fuhren wir auf dem Innradweg Richtung Zernez, Susauna wo dann
zum Abschluss noch der 2606m hohe Scalettapass anstand. In der nähe von
Klosters mussten wir dann unsere Tour vorzeitig beenden. Ich hatte eine Platte
und mein Bruder ebenfalls und meine beiden Notschläuche waren aufgebraucht. Fotos
11./12.Oktober
2008 Rennvelotour vom Engadin übers Timmelsjoch und Hahntennjoch ins
Rheintal
Da
dieses Wochenende wieder einmal Wunderprächtiges Wetter herrschte und meine
Bike Rennsaison beendet ist, nahm ich die Gelegenheit war und machte mit meinen
Geschwistern und Kollege Heini eine Rennvelotour vom Engadin übers Südtirol,
Tirol, und Vorarlberg ins Rheintal. Gestartet sind wir am Samstag morgen in
Schuls. Nach einer halbstündigen, eiskalten Abfahrt nach Martina begann der
Aufstieg zum Reschenpass. Der Reschenpass machten wir auf dem neuen, autofreien
Radweg, der auf der rechten Seite des Reschensee angelegt ist. In Meran gab es
dann eine Pause bevor wir die 2200Höhenmeter (zum Teil bis 15%Steigung) zum
Timmelsjoch in Angriff nahmen. Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir dann
Sölden. Am Sonntag ging es zuerst flach Richtung Inntal und dann folgte das
Hahntennjoch. Schade nur dass so viele Motorräder unterwegs waren und uns die
Luft verpesteten. Dann Folgte noch der relativ flache Hochtannbergpass und zum
Abschluss noch das recht steile Furkajoch. Nach 387km und 6400hm erreichten wir
dann Altstätten wo wir wieder den Zug bestiegen. Fotos:
5.Oktober
2008 Rang 46 beim Marathon Weltcup in Ornans FRA
Heute fand im Französischen Jura der zweite und zugleich letzte Marathon Weltcup dieser Saison statt. Bei Temperaturen um die 0°C fiel um Punkt neun Uhr der Startschuss. Mit der Startnummer 88 ging es los. Ich konnte eigentlich gut so Ende des vorderen Drittels dem Feld folgen, bis das Gelände dann schwieriger wurde. Leider hatte es in den vorangehenden Tagen anscheinend ziemlich intensiv geregnet. Die Wege, vor allem in dem Waldpartien, waren recht nass und das Jura Gestein recht glitschig. Mit solchen Verhältnissen habe ich leider immer noch recht Mühe und so wurde ich von etlichen Fahrern überholt. Vor allem der zweite Teil der Strecke war geprägt von Schlamm und Morast. Nach etwa 3 1/2 Stunden hatte ich dann das Gefühl beinahe alleine auf der Strecke zu sein. Auf einmal kam in der Nähe von Longeville eine anderer Schweizer mir von der Gegenrichtung entgegen... Das bedeutete wohl das ich vom Weg abgekommen war. Also wendete ich auch und fuhr diesem nach. Nach etwa 300Metern war ich dann wieder auf der Richtigen Strecke. Eine Abzweigung war nur sehr dürftig markiert und ein Absperrband fehlte ganz. Na was soll es dachte ich, das Rennen ist ja eh gelaufen. Nach gut 5 Stunden 84km und 2500hm erreichte ich mit etwa 50 min Rückstand das Ziel auf dem nicht einmal schlechten 46.Platz. Die Analyse der Rangliste ergab dann, das immerhin zwei drittel der Weltcupfahrer ebenfalls mühe mit der Strecke hatten und hinter mir lagen. Ich möchte mich noch bei allen bedanken die mich während diesem Rennen so ausgezeichnet betreut hatten. Dank diesem für nicht doch noch guten Resultat, bin ich um einen Quantensprung nach vorne gerutscht auf der UCI Weltrangliste. Fotos:
26.September
2008 Erster Sieg dieser Saison!! Am Bike Rennen in Tuttwil
Heute
Abend 18.30 Uhr fand in Tuttwil das Traditionelle Bike Rennen statt. Leider ist
die Startform so, dass man nach dem Startschuss zuerst etwa 50 Meter zu Fuss zu
seinem Velo springen muss. Kurz nach dem Start war ich etwa in der Mitte des
Feldes, denn ich platzierte mein Velo so, dass es sicher niemand niedertrampeln
konnte. Also musste ich zuerst wieder von hinten aufholen. Nach der ersten
Runde belegte ich noch abgeschlagen den 8ten Platz. Dann konnte ich mein Tempo
noch steigern und so Fahrer um Fahrer überholen. Etwa nach 35min hatte ich dann
die Führung übernommen und konnte mich sogar absetzen. Mit einem konfortablen
Vorsprung beendete ich nach 18 Runden und gut einer Stunde fahrt das Rennen als
Gesamtsieger.
28.September 2008
Rang 17 beim Iron Bike Marathon in Einsiedeln
Nachdem
ich am Samstag einen Ruhetag gemacht hatte, oder besser gesagt an unserm
Betriebsausflug teilgenommen habe (essen... essen... trinken... und... nochmals
essen), Startete ich heute Morgen, nach einer kurzen Nacht, beim 100km langen
und 3700Höhenmeter zählenden Bike Marathon in Einsiedeln. Bis etwa zu Halbzeit
des Rennens war ich etwa an 35- bis 40-zigster Position. Doch als dann der
grosse Aufstieg zum Spirstock begann, konnte ich noch von meinem Speicher
profitieren den ich mir am Vortag angegessen hatte und schaffte es so bis ins
Ziel noch auf den 17Gesammtrang. Da ich mich noch gut in Form fühle, starte ich
am nächsten Wochenende noch in Ornans FRA am Bike Marathon Weltcup. Mal
schauen.....
20.September
2008 6 Tages Bike
Tour Schweiz- Gardasee- Tirol entlang der ehemaligen Kriegsfront
Am Sonntag
14. Sept. wollte ich in Alpnach zur O-Tour starten. Doch leider wurde das
Rennen infolge der schlechten Witterung kurz vor dem Start abgesagt. Also
reiste ich wieder Heim und bereitete mich auf die Folgende Tour vor. Ich hatte
schon einige Konzepte wie die Pyrenäen, einem Schweiz- Slowenien Transalp oder
einmal die Kriegstrassen am Monte Tremalzo und am Pasubio in der Gardaseeregion
abzufahren. Ich entschied mich für letztere Variante und hatte immerhin
Wetterglück. Am Montag morgen reisten ich und mein Bruder mit dem Zug auf den
Berninapass wo wir unser Abenteuer starteten. Über den Mortirolo, den Croce
Domini ging es an den Lago d' Idro, von wo es dann interessant wurde. Hier
begann die imposante Militärpiste aus dem ersten Weltkrieg auf den Monte Caplone
und weiter über den Monte Tremalzo nach Riva del Garda. Mountainbiker gab es
hier zu hauf, war doch die Strasse wirklich einmalig schön. Am dritten Tag
stand dann der Pasubio und ein weiteres ex. Schlachtfeld auf dem Programm.
Danach ging es noch in die Dolomiten und durch das Südtirol Richtung Norden
nach Jenbach im Inntal. Insgesammt legten wir 735km und 21420hm zurück. Mehr.......
30/31 August 2008 Rang
10 in der Lizenzkategorie beim Nationalpark Bike Marathon
Heute
morgen um 7.15 Uhr Startete man auf die 140km und 4000hm des Nationalpark Bike
Marathons in Scoul. Der Erste Kilometer war neutralisiert bis die Steigung nach
S-Charl begann. Auf den ersten 300hm bildete sich dann mit mir eine 5 bis 6
Mann starke Gruppe. Gemeinsam fuhren wir so zum Pas da Constainas. Die Strecke
und das Wetter zeigten sich von der allerbesten Seite. Nun Teilte sich unsere
Gruppe, da einige Fahrer nicht die Optimale Linie erwischt hatten. In Tschierv
schloss ich mich dann wieder mit Friedrich D.
und Norbert W.
zusammen. Gemeinsam meisterte man den Pass Val Mora. Im Folgenden Sigletrail
verlor ich dann Kurzfristig den Anschluss weil ich pissen musste. Doch meine
Mitberber konnte ich bald wider einholen. Nach der Abfahrt nach Livigno und dem
Aufstieg zum 2694m hohen Pass Chaschauna war ich an 9.Stelle. In der sehr
steilen Abfahrt machte ich sicherheitshalber einmal eine Kurze Pause bei der
ich, meine beinahe glühenden Felgen mit Getränk übergoss. Somit liess ich
Norbert W ziehen. In der Ebene von S-Chanf nach Zernez war der Verlorene Platz
dann wider wettgemacht. Von hinten schloss jedoch ein Einheimischer auf und in
hohem Tempo ging es zu dritt nach Lavin. Da ich einen grossen Druck auf der
Leitung hatte gab es hier nochmals kurz einen Pisshalt. Leider hatte ich mich
hiermit verspekuliert und schaffte den Anschluss zu Norbert nicht mehr. Die
Bilanz: Rang 11 in der Overallwertung. Für mich bedeutet dies das Beste
Resultat in dieser Saison. Nach dem Rangverlesen machte ich mich mit meinem
Bruder Leo, der übrigens 17-ter wurde, auf den Weg nach Vna wo wir
übernachteten. Am Sonntag früh brachen wir dann zum 2608m Hohen Fimberpass
Richtung Österreich auf. Des weiteren folgten noch das Zeinisjoch, das
Verbellner Winterjöchle, der Arlbergpass, der Flexenpass, der Auenfeldsattel,
der Bregenzerwald und Dornbirn, ehe ich am Abend nach 167km und 3700hm den
Bodensee in Rorschach erreichte.
24. August 2008
Grandraid Verbier- Grimentz, Probleme mit Bremse....Salto... Rang 19
Heute
morgen um 6.30Uhr also 24Std später als angekündigt wurde nun endlich der Grand
Raid Verbier Grimentz gestartet. Wegen der unsicheren Witterung beschloss das
OK am Freitag das Rennen auf den Sonntag zu verschieben. Bei wenig über null
Grad und Wolkenlosem Himmel ging es knapp vor Sonnenaufgang los. Meine Form war
nicht ganz Top und so erreichte ich etwa zwischen Platz 20 und 30 den ersten
Bergpreis am Croix de Couer. Nun ging es die nächsten 2 Stunden rangmässig nur
noch abwärts. Zum einen musste ich mich der Beinstulpen entledigen und zum
andern brach an meiner V-Brake vorne kurz nach Nendaz (ca.Km 45)die Bremsfeder.
Was Soll ich nun machen? Aufgeben? Russisches Roulette Spielen und
weiterfahren? einen Rep. Posten aufsuchen? Ich entschied mich weiterzufahren.
Glücklicherweise Blieb der Seilzug in der Halterung. In Heremence, bei der
ersten Zwischenzeit lag ich dann weit abgeschlagen auf Rang 54. Doch dann kam mein
Motor wieder in Schwung und ich konnte im Aufstieg zum Mandelon etliche Fahrer
überholen. In Evolene, vor dem letzten Aufstieg lag ich dann auf platz 36. Nach
einem kurzen Boxenstopp( Kette Ölen und "Seichen") ging es dann
vollgas in Richtung Pas de Lona. Da ich Fahrer um Fahrer noch überholen konnte
lag ich am Pass oben dann wider in den Top 20. Nun galt es die Position noch
ins Ziel zu retten. In der Abfahrt ging ich beinahe auf "Tutti" bis
ich durch einen Salto Sturz unterhalb der Moiry Staumauer 5km vor dem Ziel jäh
gestoppt wurde. Glücklicherweise hat der Helm gehalten, so dass ich noch auf
der selben Position das Ziel erreichte. Rang 19.... schlechter als vor einem
Jahr aber ich muss den Umständen entsprechend sehr zufrieden sein.
17. August 2008 Top Ten
Platzierung am Eigerbike in Grindelwald knapp verpasst
Heute
morgen um 7.00 Uhr Starte ich zum Eigerbike Marathon in Grindelwald. Mit
gemässigtem Tempo startete ich zum ersten 1000hm Asphaltaufstieg zur Grossen
Scheidegg. Ich fuhr mein Tempo und konnte Fahrer um Fahrer überholen, darunter
auch internationale Prominenz wie ein Ex Weltmeister. An guter zehnter Position
erreichte ich dann diesen ersten Bergpreis. Im weiteren Teilstück zum First
verlor ich dann leider noch 5 Positionen. Leider hatte ich auf der mit Stufen
durchsetzten Abfahrt vom First etwas Mühe und stürzte sogar samt Velo ein Paar
Meter das Bord hinunter. Des weiter lag ich nun immer so um den 20. Platz bis
dann der grosse Aufstieg zur Kleinen Scheidegg begann. Nun hatte ich mich wieder
vom meinem zwischenzeitlichen Tief erholt und gab nochmals Vollgas. Auf der
Kleinen Scheidegg war ich dann 12-ter. Nun galt es denn herausgefahren
Vorsprung noch ins Ziel zu Retten. Die Abfahrt meisterte ich gut, bis ich in
Grindelwald Grund vor einem Bahnübergang eine knappe Minute warten musste. Das
Schicksal wollte es dass mich einer der Konkurrenten somit wieder einholte.
Aber eben, bis zum Ziel waren es noch 100Höhenmeter und so konnte ich jenen
Konkurrenten wieder abschütteln und erreichte somit für mich den guten 12.
Gesammtrang, was Rang 11 in der Elite Kategorie bedeutete. Für mich ist dieses
Resultat eine Grosse Befriedigung, zeigte es doch dass mein intensives Training
in meinen Ferien Früchte trägt. Nun folgt voraussichtlich am Samstag der wichtigste
Bikemarathon der Schweiz, nähmlich der Grand Raid Verbier-Grimentz. Mal
Schauen........
4. August 2008 Meine
intensiven Sommerferien sind nun auch wieder vorbei...
Gleich
zu beginn der Ferien am Sonntag 20.Juli stand meine erste Pflichtübung, die
Cross Country MTB Schweizermeisterschaft in Seon auf dem Programm. Mein Ziel
war es um jeden Preis unter die ersten 25 zu kommen, damit ich UCI Punkte
erhalte und somit die Elite auch nächstes Jahr behalten kann. Am Samstag beim
Training präsentierte sich die Strecke recht anspruchsvoll, jedoch noch
komplett fahrbar und in trockenem Zustand. Am Sonntag beim Start war es immer
noch trocken, doch ausgerechnet während des Rennen ging ein heftiges Gewitter
nieder. Es kam zur regelrechten Schlammschlacht. Obwohl ich bei diesen
Verhältnissen grosse Mühe hatte, und es mir nicht wirklich toll lief, war ich
am Schluss auf Platz 20 und hatte somit mein Ziel erreicht. Am folgenden Montag
startete ich dann zu meinem Tourenmässigen Saisonhöhepunkt und zwar zu einer 9-tägigen
Westalpendurchquerung mit dem Bike von Fribourg nach Finale Ligure am
Mittelmeer. Insgesamt legte ich mit meinem Bruder zusammen 905km und
28'500Höhenmeter in grandioser Landschaft zurück. (Bericht folgt später noch.)
Mitte der zweiten Ferienwoche gab es noch eine zweitages Biketour quer durch
Graubünden und die Region von Livigno. Gestern stand dann ein weiterer
rennmässiger Höhepunkt an, die Bike Marathon SM im Val Lumnezia. Hier belegte
ich dann den mittelmässigen 23. Rang womit ich auch in dieser Disziplin die
ersten UCI Punkte dieser Saison bekam.
12. Juli 2008
Schlammschlacht von Savognin
Heute
wollte ich als Vorbereitung zur MTB Cross Country SM den Swisspowercup in
Savognin fahren. Kurz nachdem ich in Savognin angekommen bin, begann es zu Regnen
wie aus Kübeln. Leider war das für meine Moral nicht gerade förderlich, denn
ich bin grundsätzlich ein Schönwetterfahrer. Trotzdem ging ich an den Start.
Punkt 16.00 Uhr ging es los. Das Tempo war wie immer horrend. Als ich dann nach
den ersten zwei Runden abgeschlagen im Schlamm steckte machte ich Feierabend
und genoss den Rest des Rennens noch als Zuschauer. Meine Eindrücke:
6. Juli 2008 Rang 8 am
Aletsch Bike Marathon
Da ich zu schlecht war, um zur Marathon WM nach Niederdorf ITA zu gehen dürfen oder die Schweiz zuviel sehr gute Mountainbiker hat, startete ich heute im Wallis zum nationalen Aletschbike Marathon. Vorgenommen habe ich mir hier eine Top Ten Klassierung. Gestern Samstag reiste ich mit meinem Bruder ins Goms. In die Anreise integrierten wir noch ein lockeres Aufwärmtraining, in dem wir die Schöllenenschlucht hinauf fuhren und nach einem kurzen Bahntransfer durch den Furka weiter dem Bikeweg entlang nach Betten Station, wo dann der Start dann war. Leider war der Wetterbericht für den Sonntag alles andere als gut. Um 7.00 Uhr wurde dann gestartet zu den 80km und 4200hm. Das Wetter war noch ganz passabel. Am Start standen 14 lizenzierte Fahrer darunter auch ein Schweizermeister und andere Topfahrer. Im ersten Aufstieg zur Tunetschalp lag ich dann etwa an siebter Position. Die Topfavoriten Ivan S und Daniel S hatten sich schon weit abgesetzt. Die Folgende Abfahrt nach Grengiols war dann von der gröberen Sorte. Nachher folgten 1400hm Aufstieg am Stück zum Breithorn und dann in Binn nochmals 900hm am Stück zur Äbnimatt. Der Folgende Downhill nach Ausserbinn war dann einfach genial. Im Schlussaufstieg nach Fiesch begann es dann kräftig zu Regnen. Immerhin kam ich trocken durch die technisch anspruchsvollen Passagen. Mit 28min Rückstand auf Daniel Suter, dem Sieger habe ich dann auf Rang 8 die Bettmeralp erreicht. Immerhin reichte es meinem Bruder aufs Podest bei der Amateurkategorie. Schade war dass sich nicht mehr Konkurrenten dieser Herausforderung stellten.
28. Juni 2008 Kitzalpbike
Maraton Kirchberg AUT Persönliche Bestzeit
Heute stand für
mich das schon fast Traditionelle Kitzalpbike, eine der wichtigsten
MTB Veranstaltungen Österreichs für mich auf dem Programm. Am Start waren so
namhafte Fahrer wie Thomas Dietsch, Leonardo Paez, de Bertolis usw. Ich vertrat
hier als einziger männlicher Lizenzfahrer die Schweiz. Um 9.00Uhr fiel dann der
Startschuss für die 88km und 3800 Höhenmeter. Das Tempo war schon auf den
ersten 6 Flachen Kilometern sehr hoch, obwohl das Feld neutralisiert war. Das
Spitzenfahrzeug der Polizei fuhr mit Blaulicht und Sirene. Als dann die
Steigung begann war dann endgültig fertig lustig. Ich hatte keine Chance mehr
mit der Spitzengruppe mitzuhalten. Etwa auf Rennhälfte war ich dann so an
30-igster Stelle. Do wer mich kennt, weiss dass ich immer am Schluss noch aufdrehe
und so schaffte ich es am dritten und letzten Aufstieg zum Hahnenkamm noch auf
Platz 21. Erstmals kam ich unter 5 Stunden ins Ziel. Doch der Sieger Leonardo
Paez aus Kolumbien überbot alles: Er legte die Strecke in 4 Std und 12 min
zurück und distanzierte sich um 9 1/2 min auf den Zweiten. Er unterbot den
Streckenrekord um stolze 9min. Nach dem Rennen gab es dann noch ein gemütliches
Ausfahren mit Mutter (Betreuer) und meiner Schwester bis Hopfgarten, wo ich
dann alleine meine Tour noch zur Bamberger Hütte am Salzachjoch fortsetzte. Am
Sonntag brach ich dann schon um 6.00 Uhr auf. Nach einer halben Stunde habe ich
dann auch auf einer ganz neuen Strasse das Salzachjoch erreicht. Über das
Zillertal, das Tuxerjoch und das Wipptal erreichte ich dann kurz nach Mittag
Innsbruck.
22. Juni 2008 Blackforest Bike
Marathon Kirchzarten, Top 20 wegen Platte knapp verfehlt.
Heute stand für
mich der zweite Bike Marathon dieser Saison im deutschen Kirchzarten auf dem
Programm. Auf 116km waren 3100 Höhenmeter bei brütender Hitze zu bewältigen.
Trotz nicht ganz optimaler Vorbereitung lief mir das Rennen eigentlich recht
gut, wäre da nicht die Platte in der Letzten abfahrt noch gewesen. Da ich
beruflich 7 Tage in London eine spezielle und interessante Montage teilweise zu
leiten hatte, konnte ich leider das letzte Wochenende nicht wie angekündigt zur
EM im Albstadt starten. Dafür war ich zum ersten mal in einer wirklich grossen
Grosstadt und musste mir zufälligerweise noch den Autocorso von einem gewissen
George W.(dabbelju) Busch ansehen, welcher zu den unbeliebtesten
Persönlichkeiten der Welt zählt. Die sieben Tage ohne Training und etwas
ungesunder Ernährung gingen nicht ganz spurlos an mir vorüber. So entschloss
ich mich, am letzten Donnerstag und Freitag frei zu nehmen und das Training
nachzuholen. Von Frauenfeld fuhr ich über Wildhaus und den Flüelapass nach
Nauders. Am Freitag folgten dann noch der Reschen, der Umbrail, der Foscagno,
der Eira, die Forcola di Livigno und der Berninapass. Am Samstag kämpfte ich in
Gossau dann noch um den Clubmeistertitel den ich vor meinem Bruder Leo gewann.
Wahrscheinlich hatte ich mir hier noch irgendwo den Hinterreifen aufgeschränzt.
Auf jeden Fall bemerkte ich die ca. 5mm grosse Wunde etwa 25min vor dem Start.
Ich probierte noch zu flicken doch ich hatte nicht passendes bei mir.
Glücklicherweise spendete mir eine Schweizer Mitbewerberin, welcher ich sehr
dankbar bin, in letzter Minute eine passende Einlage in den Reifen. Die Anderen
Fahrer hatten inzwischen ihre Startplätze schon eingenommen so dass mir nichts
anderes übrig blieb, als hinten anzustehen. Trotz allem erreichte ich den
letzten Anstieg vor dem Ziel als etwa 17. oder 18. Die Platte in der letzten
Abfahrt kostete mich dann noch 4 bis 5 Ränge.
1. Juni 2008 Guter Start in die
MTB Marathon Saison in Mendrisio
Heute fand in Mendrisio das erste Bikemarathonrennen in der Schweiz statt. Folglich war alles was Rang und Namen hatte am Start präsent. Gemäss Startliste waren 65 Lizenzfahrer angemeldet. Die Startaustellung erfolgte im Eiltempo lediglich die 5 Kronfaforiten wurden aufgerufen, von denen nur 3 das Ziel erreichten. Obwohl ich mich noch als einer der letzten nachgemeldet hatte, konnte ich mich somit im vorderen Bereich des Feldes einordnen. Die 10km verliefen wie an einem Strasserennen, es gab ein paar Ausreissversuche und ein paar Zwischensprints die von Strassenprofis angezettelt wurden. Doch in Cabbio begann dann die richtige Steigung und das Feld zog sich in die Länge. So im Mittelfeld der lizenzierten erreichte ich den ersten Bergpreis. Unmittelbar nachher folgten zeitweise verschlammte Trails Richtung Monte Bisbino. Obwohl ich wahrscheinlich als einziger Elite Fahrer, mit Felgenbremsen unterwegs war hatte ich keine grössere Mühe damit. Leider Hatten auch viele meiner Konkurrenten Pech, so sah man doch viele Platten, abgerissene Schaltwerke, verlorene Sättel... und leider auch Unfälle. Irgendwie war ich dann plötzlich während des letzten Anstieges an 15. Stelle. Doch leider liessen diesmal auch bei mir die Kräfte nach, da ich einen Bidon mit Wasser statt mit Coca Cola erhalten habe. So musste ich noch 2 Konkurrenten ziehen lassen. Glücklich und unversehrt erreichte ich schlussendlich den 17. Gesammtrang, was Rang 16 in der Elitekategorie bedeutete. Somit habe ich mit 5 Punkten den Einstieg in das Jahresklassement geschafft. Ebenfalls habe ich heute das erste grössere Rennen mit meinem neuen, federleichten Scott Scale Limited Bike mit einer ganz neunen Federgabel bestritten.
24. Mai 2008 GP
Ägerisee
Heute bin ich seit langem wieder einmal ein Strassenrennen gefahren und zwar den GP Ägerisee, ein Bergrennen von Unter Ägeri zum Ratenpässli. Die Strecke war knapp 10 km lang und umfasste etwa 350hm. Der erste Teil war flach und ich konnte mit der Startnummer 6 gut im vorderen Teil des Feldes mitmischeln. Doch in der Steigung war mir das Tempo der Spitzenfahrer zu hoch. Mit einer Zeit von 20min 39s, und 1min 40s Rückstand auf den Sieger habe ich den Raten als 31-igster erreicht. In der Elitekategorie war das Rang 13. Insgesamt waren 80 lizenzierte Konkurrenten am Start. Da ich den 10. Kategorienrang und somit Jahresklassementspunkte verfehlte, fuhr ich als Training noch über den Seedamm und die Hulftegg nach Frauenfeld heim. Fotos:
17. Mai 2008 Schlappe
am Bergrennen Bütschwil Kreuzegg
Heute bin ich das Bike Bergrennen von Bütschwil auf die Kreuzegg gefahren. Nach den guten Resultaten in den vergangenen Jahren zielte ich wieder das Podest an. Doch leider schaffte ich nicht einmal eine Top Ten Klassierung und musste mich mit knapp 5 min Rückstand auf den Sieger mit dem 14. Gesammtrang an diesem Rennen begnügen. Die Ursache sehe ich zum einen in der falschen Reifenwahl (zu schwer, rechnete mit Regen) und zum andern in einer nicht optimalen Rennvorbereitung in der vergangenen Woche.
10. Mai 2008 Podestplatz am Bikerennen ufs Hörnli
Heute bin ich das erste Bikerennen mit meinem neuen Scott Scale Limited Bike gefahren und zwar von Oberwangen aufs Hörnli. Da die Konkurrenz von Jahr zu Jahr stärker wird, und ich auch älter, sah ich mein Verbesserungspotenzial im Material. Mein Velo tunte ich auf sehr leichte 8.8Kg. Vielleicht war die Wahl der Reifen (verwendete das leichteste Modell), nicht ganz so optimal im ersten Streckenteil. Im zweiten, dem fahrtechnisch Einfacheren, profitierte ich jedoch vom leichten Gewicht und erreichte somit noch den 3. Gesammtrang, womit ich zweiter in meiner Kategorie wurde. In einer Woche steht dann das Bergrennen auf die Kreuzegg an.
Nun habe ich wieder fleissig trainiert. Mit einem guten Kollegen bin ich über das verlängerte Wochenende vom Wallis aus nach Graubünden gefahren. Natürlich nicht auf dem direktesten Weg. Zuerst kam der Forclaz Pass, dann der Montent, Albertville, Grenoble, der Col de Lautaret, Briancon, Col de Montgenevre, Colle Sestriere, die Poebene, der Colle del Lys, das Centovalli und zu guter letzt noch der Lukmanierpass. Schon das vorangehende Wochenende stand eine grosse Tirolrundfahrt mit 400km auf dem Programm.
30.März 2008 Start in die MTB Rennsaison beim Swisspowercup Buchs
Heute fuhr ich mein erstes Bikerennen dieser Saison. Pünktlich um 14.00Uhr starteten 91 Elitefahrer auf die 6 anspruchsvollen Runden zu je 5km und 270Höhenmetern. Da ich mich kurzfristig nachgemeldet hatte, dufte ich wieder einmal am Schluss starten. Die erste Runde musste ich recht leiden um das Tempo mitzuhalten. Doch während des Rennen konnte ich immerhin noch ein Paar bekannte Fahrer überholen. Obwohl ich mit Rang 72 weit vom Siegerpodest entfernt war, bin ich mit dieser Leistung doch halbwegs zufrieden. Es waren ja immerhin die meisten meiner Konkurrenten Profis. Fotos: Rangliste:
16 bis 24 März 2008
Rennvelotour durch Griechenland
Am
Samstag 15 März reiste ich mit dem Zug nach Mola die Bari in Süditalien. Am
Sonntag Radelte ich dann nach Brindisi wo ich mit der Nachtfähre nach Patras
auf den Peleponees fuhr. Von Patras aus umrundete ich mehr oder weniger, in 5
Etappen diese Halbinsel mit prächtigen Küstenstrassen. Nachher fuhr ich noch
über die neue Brücke über die Meerenge von Patras Richtung Igoumenitsa, nahe
der albanischen Grenze. Dazwischen gab es noch einen Abstecher auf die Lefkada
Insel. Insgesamt kamen so 1566km und 18570Höhenmeter zusammen. Tourenbericht: ausführliche Fotogalerie mit
Karten:
1/2 März Wochenendtour ans Mittelmeer
Da für das
letzte Wochenende stürmisches und regnerisches Wetter auf der Alpennordseite
angekündigt wurde, reisten wir mit dem ersten Zug am Samstag Morgen ins
Italienische Domodossola. Als der Zug den Simplon durchquert hatte regnete es
immer noch, doch in Domodossola war es dann immerhin trocken. Also fuhren wir
kurz vor 9 Uhr los Richtung Süden. Die ersten 75km bis zum Erreichen der Po
Ebene waren gekennzeichnet von Smog und Starkem Dunst. Doch am Mittag setzte
dann beim erreichen der Ebene der Westwind ein, so dass es immer freundlicher
wurde. Nach weiteren 40 absolut Flachen Km haben wir dann Vercelli erreicht.
Nach weiteren 25 km Po Ebene erreichten wir dann die Monteferato Hügel, eine
sanfte, hübsche Hügellandschaft mit vielen Rebbergen und sehenswerten Dörfern.
Nach knapp 210km fanden wir dann bei Nizza Monteferato eine Nobles Agritourismo
zum Übernachten. Am Sonntagmorgen ging es dann bei herrlichem Wetter und
angenehmen Temperaturen um 8 Uhr weiter in Richtung Mittelmeer. Es galt
lediglich noch den 516m hohen Colle del Giovo zu bezwingen. Nach dem Pass
traversierten wir dann auf hübschen Nebenstrassen Richtung Arenzano am
Mittelmmeer. Hier zählte man unzählige Artgenossen die hier Ihre
Trainingsfahrten machten. Kaum am Meer angekommen war es dann aber vorbei mit
der Idylle. Der Autoverkehr nahm von Km zu Km zu, und die Abgase stinkten zum
Himmel. Nach 20km im Smog haben wir dann die Altstadt der Millionenmetropole
Genua erreicht, welche wir noch gründlich besichtigten. Nachdem wir uns dann im
Islamviertel noch etwas Essbares besorgt hatten, bestiegen wir dann den Zug
nach Zürich. Insgesammt legte ich und meine Schwester 320km und knapp 2600hm
zurück. Fotos, Strecke:
24. Feb. 2007
Endlich ein hauch von Frühling!!.. 200km Limite gecknackt. Strecke:
Am
Sonntag morgen fuhr ich zuerst alleine nach Schaffhausen. Dort erwartete ich am
Bahnhof einen guter Kollege aus Basel. Mit Ihm ging es dann weiter über das
deutsche Büsingen in den Thurgau. Anschliessend streiften wir die Stadt St.
Gallen und gelangten über Rehetobel und Oberegg zum Aussichtspunkt St.Anton. Nach rasanter Abfahrt
auf der Ruppenstrasse machten wir in Altstätten schell bei einer Bäckerei einen
Treibstoffhalt. Über Eichberg, Kobelwald und den Hirschensprung gings nach Rüti
wo wir dann auf den Österreichischen und Lichtensteinischen Rheindamm Richtung
Balzers fuhren. Der Rückenwind und die 23°C verliehen mir
beinahe Flügel. Mein Kollege fuhr nun nach Azmoos weiter, wo er Immobilien
besichtete. Für mich galt es dann noch den St. Luzisteig zu bezwingen. Am
Hinterrad eines zufälligerweise vorbeifahrenden Vredestein-Cannodale-Profis war
der Luziensteig innert kürzester Zeit erklommen. Nach einer Schlaufe über
Azmoos machte ich dann in Sargans Feierabend. Bilanz: 208km, 2400hm.
23. Feb. 2008
Trainingstour über Alpenpässe: Strecke:
Diesen
Samstag standen Wiederum 2 Alpenpässe auf dem Programm. Am Vormittag um
10.30Uhr Startete ich mit meiner Schwester und einem Kumpel in Lugano.
Gemeinsam ging es in zügigem Tempo dem Luganersee und dem Comersee entlang nach
Chiavenna. Dort , nach 80km Fahrt begann die 1500hm harte Steigung zum Maloja
Pass. Nach 10 weiteren Km erreichten wir wieder die Schweiz in Castasegna. Hier
Verliess ich meine Begleiter und fuhr im Eiltempo den Maloja und anschliessend
den Julier hoch. Leider Musste ich wieder Tonnenweise CO2 Abgase der
Motorfahrzeuge einatmen. Vor allem am Julier herrsche entgegen meinen
Erwartungen ein extremes Verkehrsaufkommen. So kurz vor dem Eindunkeln
erreichte ich nach 165km und 2800hm dann Tiefencastel wo ich mich entschloss,
mit dem erst besten Zug nach Hause zu fahren.
17. Feb. 2007 2
längere Trainingstouren. Samstag im Wallis, Sonntag in der Ostschweiz
Angespornt
vom letzten Wochenende, reiste ich wieder in die Alpen. Diesmal nach Visp.
Gleich nach dem Bahnhof folgte der 700m Aufstieg nach Bürchen. Weiter gings auf
dieser "Terasse" über Unterbäch und Eischoll nach Turtmann hinunter.
Dann folgten 10 ganz üble Kilometer auf der N9, einer Schrecklichen
Transithauptstrasse mit extrem grossem Autoverkehr und Kalten
Temperaturen in apokalyptischer Smogluft. Kurz vor Sierre bog ich dann ins Val d' Anniviers ein.
Leider gab es auch hier viele Dreckschleudern von Skitouris. Meine Lunge litt.
In Vissoie nach 700m Aufstieg besserte es dann mit dem Verkehr und über St. Luc
und Ayer fuhr ich dann nach Zinal,
dem Tour Romandie Etappenort vom 3.Mai 2008. Für die Rückfahrt wählte ich dann
die verkehrsarme Strasse über Grimentz, Vercorin, Loye und Nax um wieder ins
Tal zu gelangen. Nach 25 relativ Flachen km beendete ich dann die Tour in
Susten/Leuk. Mein tacho wies auf: 141km 3400hm. Heute Sonntag ging es ebenfalls
mit dem Rennvelo, in begleitung vom meinem Bruder, von Zuhause aus nach
Altstätten im Rheintal und wieder zurück. Die Hinfahrt über Schwellbrunn
Eggerstanden und die Rückfahrt über den Ruppen, St. Anton, Oberegg, Trogen,
Gossau. Leider war es doch relativ kalt aber immerhin Sonnig und im grossen und
ganzen war das Autoaufkommen noch knapp erträglich. Bilanz 172km,
2600hm.
9/10. Feb. 2008 Ortler Rundfahrt mit Rennrad
346km 6500hm
Da ich wieder einmal Höhentraining brauchte und auf eine gewisse Anzahl Höhenmeter kommen wollte, reizte es mich eine Wochenendtour mit dem Rennvelo in den Alpen zu machen. Also konsultierte ich am Freitagabend noch diverse Strassenzustandsberichte und kam so auf die Idee eine Rundfahrt von Zernez aus über den Ofenpass ins Südtiroler Vinschgau und weiter über den Gampenpass, das Valle di Sole, den Tonalepass, den Aprica nach Tirano und falls es der Strassenzustand noch erlaubt über den Berninapass wieder ins Engadin zu machen. Also fuhr ich am Samstagmorgen mit dem Zug nach Zernez. Das Wetter zeigte sich von der sonnigen Seite und die Themperaturen war den Umständen entsprechend noch recht mild (knapp über 0°C). Auch die Strasse war trocken und schneefrei. Nach etwa 70min habe ich dann den Ofenpass erreicht. Weiter......
22. Jan. 2007 Training
wieder intensiviert, Samstag Simplonpass,
Sonntag Ostschweizer Rundfahrt.
Da
nach eher nassen Tagen sich das Wetter am Samstag wieder bessern sollte,
entschloss ich mich mit meinem Bruder, am Samstag früh nach mit dem Zug nach
Brig zu Fahren um dort den Simplonpass in Angriff zu nehmen. Leider war das
Wetter im Wallis eher trüb. Wenigstens war es relativ warm, so dass man nach
knapp 90 min den 1300m höher gelegenen Simplon erreichte. Kurz nach dem
Pass schien uns dann die Sonne vom Wolkenlosen Himmel entgegen. Leider war die
Strasse sehr nass von extrem Salzigem Schmelzwasser was jeden Veloliebhaber
schmerzt. Nach etwa gut 2 1/2 Std Abfahrt erreichten wir dann Pallanza wo uns
dann 2 prominente Tempomacher
dem Lago Maggiore entlang begleiteten. Nach gut 6Std Fahrt und 165km haben wir
dann Bellinzona erreicht. Am Sonntag ging es dann von Frauenfeld aus über
Hemberg- Appenzell- Kobelwald- Sargans- dem Walensee entlag nach Rapperswil.
Dabei kamen nochmals 190km zusammen. Die Luftqualität war einiges besser als
auf der Alpensüdseite und das Radfahren bei den frühlingshaften Temperaturen
machte richtig Spass.
6. Jan. 2007 SM Radquer
Nachdem
ich mich über die Festtage mit einer Rennradtourenwoche auf Sardinien und
Korsika vorbereitet hatte, startete ich heute in Frenkendorf zur
Schweizermeisterschaft im Radquer. Da ich es verpasste, mich rechtzeitig
anzumelden durfte ich wieder einmal als letzter auf die Startlinie. Da es die
vorangehende Nacht und den ganzen Morgen pausenlos geregnet hat, bot die
Strecke Schlamm und Morast vom "feinsten". Eigentlich sollte das
Rennen rangmässig ein erster Höhepunkt im neuen Jahr darstellen, doch daraus
wurde folglich nichts. Immerhin erreicht ich mein absolutes Minimalziel: Rang
20, Swiss Cycling Punkte und Schneller als ein gewisser Beat B (Ex Profi).
Trotz allem, den Zuschauern hat die Schlammschlacht gefallen. Ein ganz grosses
Dankeschön möchte ich an dieser Stelle noch meinem Bruder und meinem Betreuer
widmen, die meine Velos Putzen mussten und allen andern Fäns die mich
angefeuert haben. Fotos:
23. Dez. 2007 Zum Saisonenede Radquer Meilen
Heute
fuhr ich zum Abschluss meiner Rennsaison noch das internationale Radquer in
Meilen ZH. Da das Rennen aus meiner sicht enttäuschend verlief, schliesse ich
jetzt meine Rennsaison 2007 vorzeitig ab. Nun sind noch einige
Trainingskilometer unter der Sonne auf Sardinien angesagt. In die Neue
Rennsaison 2008 starte ich voraussichtlich am 6. Jan mit der Radquer SM in
Frenkendorf. Danach gibts eine Längere Rennpause bis die Bikesaison los geht.
Trotz einigen Niederlagen kann ich doch auch auf ein paar gute Resultate
zurückblicken. Mein grösster Erfolg dieses Jahres, wenn nicht gleich meiner
ganzen Rennfahrerkarriere ist sicherlich der 13 Overallrang am Grandraid Bike
Marathon Verbier Grimentz. Andere nennenswerte Resultate sind ein 17. Rang beim
Nationalparkbikemarathon und Rang 19 beim Ironbike in Einsiedeln. Beim
Bergrennen Bütschwil Kreuzegg reichte es mir mit einem 3.Rang aufs Podest. Ende
des Jahres werde ich dann auch über meine Touren Bilanz ziehen. Die Höhepunkte
waren dabei Meine Westalpenrundfahrt mit dem Bike, der Theodulpass mit
Gletschertraversierung, eine Ostalpenrundfahrt mit dem Bike, nochmals eine
Westalpenrundfahrt auf der Strasse bei der praktisch alle Nahmhaften Alpenpässe
zum Zuge kamen und mein Trainingslager anfangs Jahr bei dem die Toskana, Elba,
Sardinien, Korsika und Südfrankreich durchquert wurden. Fotos zum Radquer Meilen:
2. Dez. 2007 Radquer
Sion
Heute
stand nach gut einem Monat wieder einmal ein Internationales Querrennen auf dem
Programm. Da bis auf ganz wenige Fahrer eigentlich nur Profis am Start waren
hatte ich einen ziemlich schweren stand. Doch immerhin waren noch andere
nahmhafte Profis hinter mir. Fotos:
10/11.Nov. 2007
Südtessinerrundfahrt mit Bike
Dieses
Wochenende war für die Alpennordseite schlechtes Wetter prophezeit worden.
Deshalb ging ich mit meinem Bruder am Samstag morgen ins Tessin. In Bellinzona
verliessen wir dann bei strahlendem Sonnenschein den Zug. Nach einem lockeren
Einrollen auf dem Tessindamm ging es dann nach Quartino gleich zur Sache.
Zuerst ging es die alte Römerstasse zum Monte Ceneri hinauf und dann gleich
weiter zum 1900m hohen Monte Tamaro. Nach einer kurzen Laufpassage auf dem
Gipfelweg folgte ein Traumhafter Downhill Richtung Arosio. Nachher gings dann
über Torricella und Tesserete nochmals 1400m hinauf zur Monte Bar Hütte, wo wir
kurz vor Sonnenuntergang ankammen. Hier oben trafen wir Montainbiker aus allen
möglichen Nationen. Kaum war die Sonne aufgegangen machten wir uns am Sonntag
morgen auf den Weg zum Passo San Lucio. Das heisst: 10km Singletrail vom
feinsten. Nach dem Pass ging es ins Italienische Porlezza hinunter, von wo wir
dann den langen Aufstieg zum Monte Bisbino in Angriff nahmen. Als wir dann die
Höhenstrasse erreicht hatten ging es auf den gleichen Wegen wie beim Montegeneroso Bike Marathon über
den Bisbino wieder nach Sagno hinunter. Nach einer kurzen Verschnaufpause
durchs Valle Muggio überwanden wir dann noch die letzten 500hm richtung Dosso
del Ora auf einem Traumhaft schönen Singletrail.(letzter Aufstieg des
Marathons). Nun genossen wir noch die Tolle Schlussabfahrt nach Mendrisio. Zum
ausrollen hängten wir dann noch eine Zusatztrunde über Morcote an, ehe wir in
Lugano wieder den Zug bestiegen.
3.11.2007 Nationales
Radquer Hittnau
Heute
bin ich in Hittnau nach gut einem Monat Rennpause zum Nationalen Radquer,
welches als Vorprogramm zur morgigen U23 Europameisterschaft stattfand,
gestartet. Beim heutigen Nationalen Rennen gab es eine Lizenzkategorie bei der
die Elitefahrer mit 2min 30sek. Handicap starteten. Da ich mich noch fast in
letzter Minute nachmeldete wurde ich als letzter auf die Startlinie gebeten.
Nach dem Start der 16 Elite/Profifahrer versuchte ich Plätze gut zu machen.
Doch leider kam es nur zum Zweikampf zwischen mir und dem VMC Liestal
Konkurrenten Daniel Parpan. Schlussendlich konnte ich ihm in der letzten Runde noch
30 Sekunden abnehmen. In der Gesammtwertung mit allen Lizenzierten reichte es
mir auf Platz 33 von 46. Betrachtet man nur die reine Fahrzeit würde ich etwa
um Platz 24 liegen, aber eben es war ein Handicaprennen. Das Rennen fand heute
bei optimalen Verhältnissen statt. Sonnenschein, Trockene gut zu fahrende
Strecke. Bei mir persönlich sehe ich noch Verbesserungspotenzial, aber immerhin
konnte ich doch noch fast die Hälfte der mit Vorsprung gestarteten Fahrern
überholen. Aber eben meine Spezialität sind und bleiben lange Bikemarathons.
Wenn weiterhin trockene Verhältnisse vorherrschen werde ich in der nächsten
Zeit noch weitere Querrennen bestreiten. Mein Höhepunkt in Sachen Radquer wird
wie immer die Schweizermeisterschaft sein. Sie findet diese Saison am 6 Januar
2008 in Frenkendorf statt. Fotos:
13 bis 18 Okt 2007
Westalpenrundfahrt mit Rennvelo
Dach
ich noch kurzfristig von meinem Chef eine Woche Ferien bekam nutzte ich die Gelegehneit
umgehend um mit meinem Bruder Leo durch die französischen und italiensichen
Alpen in Richtung Mittelmeer zu Fahren. Gleich am Samstag morgen früh fuhren
wir mit dem Zug nach Orsieres im Unterwallis. Nach knapp 2 stunden Fahrt
erreichten wir den Grossen St. Berhardpass. Nachher ging noch über den Kleinen
St. Berhard und anschliessend nach Val d'Isere, einer Ski Retortensiedlung wo
wir im einzig noch offenen Hotel nächtigten. Am nächsten Tag stand dann als
Höhepunkt gleich zu Beginn der Col de l'Iseran mit 2770m ü M. an. Im weiteren
folgten noch der Mont Cenis, der Motgenevre, der Col d'Izoard und die hälfte
des Colle Agnel. An diesem 2. Tag brach ich auch alle meine
Leistungshöhenmeterrekorde. 5100meter aufstieg waren es Schlussendlich. Am
dritten Tag stand dann eben noch der Colle Agnel und zwei weitere auf
ehemaligen Militärrouten basierende Pässe an. Sie waren praktisch komplett ohne
störende Autos zu befahren ( Colle di Sampeyre und Colle Esischie). Am vierten
Tag starteten wir in Vinadio richtung Colle Lombarda wo es ins französische Val
Tine ging. Jetzt ging es nur noch runter richtung Mittelmeer. Da jedoch in der
nähe von Nizza die Luftbelastung und der Autoverkehr massiv zunahm verzichteten
wir noch ganz ans Meer zu fahren. Statt dessen fuhren wir auf verkehrsarmen
Strassen wieder richtung Norden. Am Ende des vierten Tages waren wir dann am
Fusse des Col de la Cayolle. Auf der fünften Etappe gab es dann wieder eine
ganze Serie von Pässen (Col de la Cayolle, Col de Vars, Col du Lautaret, Col du
Galibier, Col du Telegraphe). Der col du Galibier bildete dabei den Höhepunkt.
Am letzten Tag liess uns dann das Wetter anfänglich im Stich, so dass wir auf
weitere nahmhafte Alpenpässe verzichteten und stattdessen auf einer eher
flachen Route in richtung Schweiz fuhren. Zu guter letzt bezwangen wir dann
noch den Mont Saleve ehe wir in Genf wieder auf schweizer Boden kamen.
Insgesammt haben wir in diesen 6 Tagen 1075km und 23'865 Höhenmeter abgespult. Fotos:
29.9.2007 EM Bike
Marathon St Wendel..... ein Labyrinth der Schlammschlacht
Heute
bin ich im Deutschen St. Wendel zur Bike Marathon EM gestartet. St. Wendel
liegt im Saarland, einer nicht gerade sehr spannenden leicht hügeligen
Landschaft die vor allem durch Industrie und Stahlwerke geprägt ist. 150
Höhenmeter am Stück, war etwa das Maximum was die Strecke von der Landschaft
her bieten konnte. Das Rennen fand in einem Radius von etwa 5 bis 10 Km statt.
In den Wäldern von St. Wendel wurden demzufolge fast alle Wege einmal
abgefahren was zu unzähligen Richtungsänderungen führte bei der man schell
einmal die Orientierung verlor. Am Freitag Abend bin ich mit Meiner Schwester
nach einem stündigen Einfahren auf der Strasse in St. Wendel angekommen. Gleich
nach dem Abholen der Startnummer suchten wir das gebuchte Hotel auf. Anstatt im
hübschen Stadtzentrum war es am anderen Ende gleich neben einer Schnellstrasse
im Industriegebiet. Vom 3 sterne Konfort war überhaupt nichts zu spüren ausser
der Preis. Das Zimmer muffte scheusslich und in der Matratze waren Stahlfedern
wie man es sonst nur aus Süditalien kennt. Doch auch der schweizer Sieger des
Heutigen Rennen logierte in dieser üblen Absteige. Während der Nacht fiel dann
zu allem Übel noch kräftiger Regen. Um 9 Uhr morgens starte ich dann mit der
Nummer 137 in der hinteren Hälfte des Feldes und an dieser Stelle blieb ich
dann auch eine Weile bis ich mich langsam nach vorne schaffen konnte. Doch
leider wurde die Strecke immer sumpfiger und übler, obwohl der Regen nachliess.
Bei Temperaturen um die 10°C war es
nasskalt und überhaupt nicht lustig. Bei Rennhälfte erfolgte eine erste
Zieldurchfahrt, bei der man hätte Aufgeben können, doch ich kämpfte weiter.
Kurz später wurde ich von einer Gruppe Konkurrenten Überholt, die von einem
Töff begleitet wurde. Das bedeutete gar nichts gutes. Unter Ihnen war die
Führende der Damen, die soeben an mir vorbeifuhr. Eine solche Blamage musste
ich seit einem Jahr nie mehr erleben. Nun musste ich mich noch über eine Stunde
durch den Scheiss quälen bis endlich ein Verpflegungsposten kam und so weiter
und so fort...... Schlussendlich habe ich dann nach 6 std und 8 min das Ziel
mit einem Rückstand von etwa 70 min auf den Sieger Christoph Sauser doch noch
erreicht. Mein Minimalziel war der 50. Rang um UCI Punkte zu erhalten. Doch
nach 2850 Höhenmeter und 118 Kilometer Kacke musste ich mich mit Rang 74 von
118 zufrieden geben. Immerhin konnte ich dann noch als achter bei der Eurobike
Extrem Cup Wertung das Pudium besteigen da ich in Kirchzarten und am Dolomiti
Superbike in Niederdorf mehr erfolg hatte. Deutlich mehr Erfolg als ich hatte
meine Schwester Marianne sie
wurde heute auf der 60km Strecke sechste und Gewann sogar die Eurobike Extrem
Wertung über die mittlere Distanz.
24.9.2007 Rang 20. am
Iron Bike Race in Einsiedeln
Gestern
morgen um 8.30 Uhr startete ich in Einsiedeln zum 100km langen und 3530hm
umfassenden Bike Marathon, dem Iron Bike Race.
Zuerst gab es ein sogennantes Einfahren auf der Strasse dem Sihlsee entlang
Richtung Egg und der Tüfelsbrugg wo es dann zur Sache ging. Leider war ich im
Feld nicht mehr wirklich an der Spitze und musste mich in der ersten Steigung
erst mal nach vorne Kämpfen. Um mich herum waren hauptsächlich Hobbyfahrer.
Doch langsam aber sicher kämpfte ich mich nach vorne. Ich fuhr längere Zeit
mehr oder weniger mit meinem Bruder Leo und einem Goldwusrt Mitbewerber. Bei
der ersten Zwischenzeit lag nach 1std und 20min Fahrt lag ich auf dem miesen 43
Zwischenrang. Bis zur nächsten Zwischenzeit bei Wisstannen war ich immer noch
nicht weiter Rang 42. Ich und Leo konnten uns kurz vor diesem Bergpreis von
einigen Konkurrenten absetzen. Doch mussten wir uns auf der langen Flachstrecke
Studen bis Unteriberg wider einholen lassen und fuhren so im Windschatten. Als
dann die Steigung nach Oberiberg begann entzündtet sich der Thurbo in mir und
ich konnte die Aufholjagdt starten. Fahrer um Fahrer überholte ich darunter
auch sehr prominente Leute wie der Marathon Schweizermeister oder bekannte Kona
Fahrer. Das gab mir noch zusätzlich Motivation und mein Ziel unter die Top 20
zu kommen war wider realistisch. Auf dem Höchsten Punkt dem Spirstock lag ich
dann an 24. Stelle. Obwohl die folgenden Abfahrten alles andere als ein
Sonntagsspaziergang waren konnte ich meine Position halten. Währenden den Zwei
noch folgenden Gegensteigungen zu je etwa 250hm konnte ich mich noch auf den 20
Gesammtrang vorkämpfen. Und erreichte so das Ziel mit einer Zeit von 5:01:59.
Ich verlor somit 34 min auf den Sieger Sandro Späth. Leider war ich im ersten
Teil des Rennens noch etwas geschwächt vom 3-stündigen Rennvelotraining des
Vortages bei dem ich extrem viele Abgase von Sportwagen, Geländewagen und
anderen Benzinfressern einatmen musste. Darum apellire ich an alle
Motorfahrzeuglenker denkt doch mal an den Dreck den Ihr Hinten raus lässt und
dass andere Leute darunter sehr zu leiden haben. Lasst eure Benzinschleuder mal
zu Hause. Für euer Einsehen danken die Velofahrer.
15+16.9.2007 Bike Tour mit
Gletschertraversierung ins Aostatal
Gestern
morgen um sechs Uhr setzeten wir uns in Frauenfeld in den Zug der ins Wallis fuhr
und nach gut 3 Std fahrt verliessen wir ihn in Goppenstein dann wieder. Vor uns
lag eine Biketour bei der man noch nicht wusste ob sie überhaupt mit normalem
Risiko machbar war. Denn die Informationen, die ich über den Theodulgetscher
fand, waren sehr widersprüchlich. So war zum Beispiel von einer Skipiste bis
zum Weglosen Gletscher mit Spalten alles zu finden. Zudem wurde auf der
Offiziellen Wanderwegseite Bergführer und Seil empfohlen. Gemäss Pistenbericht
waren die Gletschersommerskipisten in diesem Bereich geschlossen. Nun starteten
wir mit einem etwas mulmigen Gefühl mal Richtung Zermatt, wo wir am Mittag nach
gut 2 1/2 Std fahrt ankamen. Nach einem kurzen Verpflegungshalt ging es auf
traumhaften Strässchen weiter Richtung Zmutt und Schwarzsee. Auf dem Schwarzsee
(2583m) studierten wir die beste Aufstiegsroute zum Trockenen Steg von wo aus
die Gletschertraversierung beginnen sollte. Im Aufstieg zum Trockenen Steg
mussten wir schon mal etwa 20 min das Velo Schieben. Als Wir dann auf 3000m vor
dem Gletscher standen und sahen, dass der Weg bis zum Theodulpass 3300m als
Piste präpariert war waren wir dann sehr froh. Auf dem Gletscher konnten wir
sogar 2/3 der strecke fahren. Mann musste einfach immer die härteste Stelle der
Piste suchen. Nach gut 3000Höhenmetern (inkl. Zwischenabfahrten) Aufstieg haben
wir dann gegen 16 Uhr den Theodulpass erreicht. Somit hatte ich meinen
Höhenmeterrekord um satte 340 Meter gebrochen. Gleich an der Landesgrenze
begann ein Karrweg der anfänglich durch eine Mondlandschaft Richtung Breuil
Cervinia führte. Er war komplett Fahrbar. Danach gings noch weiter über einen
kleinen Zusatzpass nach Nus in der nähe von Aosta wo wir in einem Agritourismo
nächtigten. Heute morgen starteten wir dann schon um halb acht Richtung Fenêtre
du Durand. Das Highlight war heute sicherlich der Traumtrail von dem 2797
hohen Pass zum Mauvoisin Stausee und nachher die Strasse dem See entlang mit
den vielen stollenartigen Tunnels. Der Trail vom Durand ist recht anspruchsvoll
jedoch durchwegs fahrbar. Nach ein paar noch kleineren Wanderwegvarianten haben
wir dann kurz nach 15 Uhr Martigny erreicht wo wir dann wider auf den Zug
wechselten. Innsgesammt kamen 235km und 6200hm zusammen. Bilder:
25.8.2007 Mit 6 Std 28
min beendete ich auf Rang 17 den gut besetzen Nationalpark Bike Marathon mit
persönlicher Bestzeit
Heute
morgen um 7.15 Uhr startete ich in Schuls zum 138km langen und 4000hm
umfassenden Nationalparkmarathon in Schuls. Fast die gesammte Marathonbike
Szene war anwesend und mindestens zehn Fahrer waren auch potentielle
Siegesanwärter, allen voran Christoph
Sauser, der soeben Weltmeister wurde. Das Rennen begann mit einem
gemütlichen Einrollen durchs Dorf und hinunter an den Inn wo dann der fliegende
Start erfolgte. Sofort wurde hohes Tempo gefahren und ich konnte mich in einer
zweiten Verfolgergruppe behaupten. Nach gut einer Stunde Fahrt erreichte ich
den 2250m hohen Costainas pass. Nach einer zum Teil sehr anspruchsvollen
Abfahrt erreichte ich als 37-igster die erste Zwischenzeit in Fuldera. Nun war
ich warm und konnte meine Aufholjagd starten. Im Aufstieg durch die Wildniss
des Val Mora konnte ich schon einige Plätze wieder gut machen. Weiter ging es
über den Alpisella nach Livigno wo dann die Schlüsselstelle, der Aufstieg zum
2700m hohen Chaschauna Pass begann. Auf etwa 2,5 km mussten 600hm überwunden
werden. Da ich mir die Kräfte gut eingeteilt hatte konnte ich den Aufstieg
komplett fahren und erreichte etwa als 17ter den Pass. Mit der nötigen Vorsicht
nahm ich dann die extrem steile Abfahrt in angriff und schlängelte mich durch
die vielen Hobbybiker der kurzen Strecke. Bei etwa km 105 nähe Zernez wurde ich
dann wieder von einer dreier Gruppe eingeholt.( Biffiger, Vogel, Dafflon) Also
fuhr ich eine weile im Windschatten bis nach Lavin, 20km vor dem Ziel, wo die
Schlussteigung begann. Nun übernahm ich die Führungsarbeit und verschärfte
dabei das Tempo so sehr dass alle drei wegfielen. Mit gut 3 min distanzierte
ich diese Verfolger und belegte im Ziel den 17. Gesammtrang mit 44min Rückstand
auf den Sieger Christof Sauser. Mein Bruder Leo erreichte 11min nach mir das
Ziel und wurde 33. im gesammten und 5ter in der Amateurkategorie. Nach dem
Rennen fuhren wir dann noch gemütlich nach Vna von wo wir am Sonntag über den Fimberpass, Ischgl, Zeinisjoch,
Schruns, Schweizertor nach
Landquart fuhren, bzw kletterten.
18.8.2007
Ausgezeichneter 13 Rang am Grandraid Verbier
Grimentz und zweitbeste Zwischenzeit im Abschnitt von Eison nach La
Vielle!!
Heute
fuhr ich bei prächtigem Bilderbuchwetter den Grandraid Bike Marathon von
Verbier nach Grimentz im Wallis. Es Handelt sich hierbei und den
höchstdottierten Bike Marathon der Schweiz mit 120km und 4800Höhenmetern (UCI
Classe1). Um 6.30 Uhr fiel der Startschuss. Es folgte gleich ein 700hm
umfassender Aufstieg auf einer angenehm zu fahrender Strasse mit Hartbelag zum
Croix de Couer 2173m ü M. Den Pass erreichte ich etwa an zehnter Position ohne
grossen Rückstand auf die Spitze. Doch leider fuhr ich in den folgenden
Abfahrten zu verhalten und verlor so Position um Position und war in der Region
von Veysonnaz nach gut 1std 45 min Fahrt irgendwo auf Platz 40 in der nähe der
Breitensportler. Nach 2std 30min wurde dann nach ca. 55km Fahrt in Heremence
die erste Zwischenzeit genommen. Rang 30. Doch dann folgte eine schöner langer
Teerstrassenanstieg zum Mandelon. Mit meinem extrem leichten Scott Bike lief es dann wie
geschmiert so dass ich eine grössere Gruppe Konkurrenten fast wie im Flug einfach
so überholen konnte. Bei der Nächsten Zwischenzeit in Evolene nach 4 1/4 std
Fahrt war ich dann auf Platz 20 ohne es genau zu wissen. Jetzt waren noch
1800hm und 40km bis ins Ziel zu bewältigen. Bei einigen meiner Konkurrenten
ging langsam die Kraft aus und so lag ich dann auf la Vielle wo der Fahrweg zu
ende war, gemäss Angaben von Zuschauern um Platz 12 bis 15. Nun musste ich mich
noch zu Fuss auf dem extrem steilen Bergweg zum 2787 m hohen Pas de Lona durch die grosse
Masse der Hobbyfahrer kämpfen. Diese Hobbyfahrer waren ebenfalls um 6.30Uhr in
Heremence gestartet und hatten folglich 55km weniger in den Beinen. Nun galt es
in der folgenden knallharten Schlussabfahrt die Position zu halten. Trotz eines
Sturzes kurz nach dem Lona der halbwegs glimpflich verlief kam ich Glücklich
auf Rang 13 in Grimentz an. Für mich ist es das erste mal seit zwei Jahren,
dass ich in der Schweiz UCI Weltranglistepunkte holen konnte. Denn die
Schweizer Montainbike Szene ist momentan extrem stark und Punkte gibt es im
Gegensatz zu früher nur noch bis Rang 15. Die ganz grosse Überraschung für mich
war, als ich dann zu Hause die Detailrangliste
betrachtete und sah, dass ich zwischen der dritten und der vierten Zwischenzeit
anscheinend die 2 schnellste Zeit fuhr. Nur der Franzose Thomas Dietsch=> Sieger, war
schneller. Meines wissens waren alle Fahrer vor mir Halb oder Vollprofis und
nicht unbeschrieben. Nun gilt es am kommenden Samstag am Nationalparkmarathon
in Schuls wider ernst.
12.8.2007
Heute fuhr ich in Grindelwald den Eigerbikemarathon.
Das waren 88km und 4100hm. Zu Beginn führte das Rennen auf der Teerstrasse auf
die 1000m Höher gelegene Grosse Scheidegg. Ich konnte mich gut nach vorne
Kämpfen und lag etwa an 10. Stelle. Doch im weiteren Anstieg zum First verlor
ich den Anschluss an meine Gruppe und musste in den Folgenden Abfahrten weitere
Fahrer ziehen lassen. Nach 2700 absolvierten Höhenmetern begann der Lange
Aufstieg zur Kleinen Scheidegg. Hier konnte ich noch 10 Plätze gut machen und
erreichte durch die Übersprintung eines weiteren Fahrers 10Meter vor der
Ziellinie den 20 Gesammtrang
mit genau 31min Rückstand, was für meine Verhältnisse noch im Rahmen liegt.
Weil das Rennen nur als natioal eingestuft war stand es eigentlich nicht auf
meinem Rennkalender. Doch nach 4 Wochen Rennpause sah ich es als gute
Vorbereitung für den Grand Rand Cristalp
Verbier Grimentz bei dem es wieder um die Wurst (Punkte Jahresklassement)
geht. Während dieser Rennpause waren zwei intensive Transalp Biketouren auf dem
Programm. Vor 3 Wochen startete ich die Westalpentour und vor 2 Wochen
die Ostalpentour. In diesen 2
Wochen meiner Sommerferien legte ich 1600km und 45200hm auf dem Bike zurück.
8.7.2007
Heute fuhr ich mein erstes Bike Weltcup Rennen dieser Saison und zwar das Dolomiti Superbike in Niederdorf im
Südtirol. Das Rennen fand bei Idealem Wetter und in der Prächtigen Kulisse der Dolomiten statt. Obwohl ich
mit der Startnummer 148 als "NO NAME Fahrer" auf die Strecke ging
erreichte ich den für mich doch zufriedenstellenden 43 Rang in
der Weltcupwertung. Damit habe ich mit 8 UCI Punkten den Einstieg auf die
Weltrangliste wieder gefunden. Im Vergleich zum Kitzalpbikemarathon den ich vor
einer Woche im Tirol fuhr, lief es mir heute deutlich besser. Immerhin ladete
ich im vorderen drittel der klassierten Weltcupbiker. Dank dem guten Wetter war
die Entscheidung goldrichtig, mit meinem alten 9.3kg leichten Scott
Bike zu starten.
17.6.2007
Heute fuhr ich in Kirchzarten im Schwarzwald den Blackforest-Ultra-Bike Marathon. Obwohl
das Rennen nicht im UCI Kalender aufgeführt war nahm ich die Gelegenheit war,
mich mit die zahlreich anwesenden internationalen Konkurrenz zu messen. Damit
bin ich diese Saison nach Morbegno
ITA zum zweiten Marathon gestartet. Nach dem Start gab es zu erst ein mehr oder
weniger gemütliches Einrollen. Während der ersten Steigung bildeten sich an der
Spitze dann 2 Gruppen. Ich konnte an etwa 15 bis 20 zigster Position mit der
zweiten mithalten. Leider verlor ich dann an der ersten Verpflegungszone in
Titisee den Anschluss, denn ich wollte etwas Saft ergattern. Da ich im ersten
Aufstieg recht intensiv Fuhr und zeitweise führte war jetzt leider der Pfupf
raus. Nach etwa einer Stunde solo konnte ich dann wieder aufdrehen und ein paar
Fahrer, darunter die führende Frau abschütteln. Schlussendlich erreichte ich
den 27. Gesammtrang mit 38min Rückstand auf die Siegerzeit von 4std 23min. So
glücklich bin ich mit diesem Resultat nicht, doch ich hoffe dass mir das
Rennen, im Hinblick auf die bevorstehenden Rennen von Kirchberg und dem Weltcup in Niederdorf etwas gebracht hat.
26.5.2007
Heute fuhr ich das Bike Bergrennen Oberwangen- Hörnli. Da ich noch unter einer
Verletzung des Arsches litt, die eine Antibiotikabehandlung nötig machte,
musste ich mich mit 2 1/2 min Rückstand mit dem 6. Gesammtrang begnügen.
Immerhin reichte es in meiner Kategorie noch auf Podest. Aufs angekündigte
Rennen im Tessin werde ich gesundheitshalber verzichten und mich dafür
hoffentlich Fit in Leibstadt am Aargovia Cup wieder zeigen.
20.5.2007
Heute fand im aargauischen Gränichen die Mountainbike XC Sweizermeisterschaft
statt. Leider War meine Leistung heute nicht überzeugend und so musste ich mich
mit Rang 34 begnügen. Immerhin sollte mir dieses Resultat die Ersten 7 Punkte
fürs Jahresklassement bringen womit die Elite wieder ein Jahr gesichert ist.
Die Strecke bestand etwa aus 30% Kiesgrube was mir gar nicht
gefiel. Musste leider noch 2 Stürze beklagen. Da ich gestern beim Kreuzegg
rennen 100% oder mehr Einsatz gab war ich heute irgendwie schon so am Limit.
19.5.07 3. Gesammtrang beim Bergrennen Bütschwil Kreuzegg 19. Mai 2007. Dank intensivem Training, guten Streckenkenntnissen und einem auf 9kg getuntem Scott Bike von Hafner+Gätzi erreichte ich diesen Podestplatz. Nun hoffe ich dass ich diesen Schub morgen auch an der SM einsetzen kann.