Balkan- Karpaten 4.Etappe Montag 2. Juni 2025
Klemens Bont, Marianne Bont
Strecke: Mavrovo-
Ninkiforovo- Leunovo- Raven- Zdunje- Gostivar- Forino- Chegrane- Stenche-
Sedlarevo- Matka- Dolna Matka- Stausee Matka
105.1km, 1900hm, Fahrz.
7:56:00, Schnitt 13.2km/h
Heute Morgen gingen wir wie abgemacht um 7Uhr zum Morgenessen. Nach 15min warten begann es dann mit einer Nudelbouillonsuppe, etwas Brot und einem Teller mit etwas Gemüse drauf. Zum Trinken gab es nur Wasser. Insgesamt war es etwas mager für ein edles 4****Hotel. Etwa um 8Uhr radelten wir dann los. Nach etwa 30min Fahrt, dem Stausee entlang musste dann meine Schwester schon mal kurz um ihr Leben sprinten da 4 große Hunde ihr nachrannten, welche ich anscheinend aufgeschreckt hatte. Am Ende des Stausees ging es dann über ein kleines Pässli auf einer Naturstrasse nach Raven hinunter. Hier ging es dann auf der Straße in die 80'000Einwohnerstadt Gostivar. Dort herrschte dann vor allem im Zentrum dichter Autoverkehr und in der Folge war die Luft sehr dreckig. Hier im Zentrum von Gostivar suchten wir dann auch noch kurz einen Supermarkt auf um Getränke zu kaufen. Danach ging es teilweise auf Sandschotterpisten nach Chegrane weiter. Da hier dann bald der Lange Aufstieg von ca. 500m ü M auf 1400m ü M begann, kauften wir in einer Bäckerei noch Proviant. Eine Pizza kostete umgerechnet lediglich 50Cent. Etwa um 11.15Uhr fuhren wir dann auf der Relativ steilen Asphaltstraße die 900Höhenmeter hinauf. Etwa um 13.30Uhr machten wir dann bei einem Brunnen oberhalb der Ortschaft Sedlarevo kurz eine Vesperpause. Danach ging es dann noch etwa 5km auf dem Asphalt weiter. Hier begann dann die Lange Piste oberhalb des Matka Canyons. Sie führte auf etwa 20km von zuerst von 1200m ü M auf 600m hinunter und dann wieder hinauf auf knapp 1000m ü M. Leider wurde dann die Piste mit der Zeit immer schlechter und die Motorrad und Autospuren hörten auch auf. Wir konnten aber noch fahren bis wir dann mehr oder weniger an der tiefsten Stelle vor einem etwa 2.5m hohen Tor standen. Wir haben dann das Tor überklettert und sind dann auf einer qualitativ guten Forststrasse wieder hinauf gefahren auf knapp 1000m ü M. Hier gab es dann Haus, wo ein Aufpasser war und sich ein hohes Gittertor befand. Der Aufpasser las uns dann die Leviten vor und schwafelte was von Polizei, Militär, Verboten und so.... Der Händyempfang reichte dann gerade noch um ihm per Google Übersetzer klar zu machen, dass wir nichts von dem Betretungsverbot in diesem Jagdreservat wussten. Nach etwa 10min und dem ansehen unserer Personalausweise, kam er dann wohl zur Einsicht das es nichts bringt, uns noch länger hier festzuhalten. Er schüttelte uns dann die Hand, öffnete das Tor und ließ uns weiterziehen. Es folgte nun eine längere Abfahrt an den Fuß der Matka Staumauer. Hier kamen wir dann gegen 17Uhr dann an. Hier hatte es zahlreiche Autos und Touristenbusse. Auf einem Spazierweg wo es zahlreiche Imbissbuden und Souvenierstände gab, legten wir dann noch die letzten Höhenmeter zur Krone der Staumauer zurück. Sie bildete einen wunderschönen See in einer Felsenlandschaft. Unweit der Staumauer befanden sich dann diverse Ausflugsboote und auch unser Hotel mit Restaurant. Um 18Uhr, setzten wir uns dann auf die schöne Seeterrasse fürs Abendessen. Es war zwar für Mazedonien mit 67€ außerordentlich teuer, aber sehr gut. Bei den Tischen nebenan war Deutsche die Ihr Abendessen hier nahmen. Wie wir dann beim Gespräch mit einem Einheimischen erfuhren, beträgt hier ein durchschnittlicher Monatslohn lediglich 400€. Bevor es dann um 20Uhr ein dunkelte machten wir noch einen kurzen Spaziergang auf dem Felsenweg dem See entlang.
Download GPS Datei
4.Etappe: Bitte
hier anklicken
Übersichtskarte der 4.Etappe












































































Infos
zur Unterkunft: Bitte Hier anklicken
Weiter
zu Etappe 5, Bitte hier Klicken