Balkan- Karpaten 6.Etappe Mittwoch 4. Juni 2025
Klemens Bont, Marianne Bont
Strecke: Kloster
Joakim Osogvski- Kriva Palanka- Dobrovnica- Goles- Karamanica- Gokemi vrh 1800m
ü M- Donja Lubata- Gornja Lubata- Ploca- Vilje Kolo P.1604- Vasina Okuglica-
Vasinsko Jezero
98.2km, 2526hm, Fahrz. 8:45:00, Schnitt 11.2km/h
Heute Morgen stand um 7Uhr unser Frühstück schon bereit. Danach hatten wir dann noch kurz einen Spaziergang zur Klosterkirche hinunter gemacht. Das Orthodoxe Gotteshaus war absolut sehenswert. Kurz nach 8Uhr radelten wir dann los. Es ging hinunter an den Ortsrand Palanka wo wir dann etwa 4km auf der Transithauptstrasse, welche nach Bulgarien führt, fuhren. Viel Verkehr gab es hier aber zum Glück nicht. Danach bogen wir dann in eine Nebenstrasse ab, welche über Dobrovnica und über ein kleines Pässli zum Örtchen Gola in Serbien führte. Meine Recherchen haben dabei ergeben, dass hier lediglich Einheimische der Anlieger Gemeinden drüber dürfen. Etwa um 10Uhr überschritten wir dann die Grenze. Hier ging dann die Asphaltstrasse in einen besseren Karrenweg über und tatsächlich war neben ein paar uralten Bauernhäuser auch ein Zollposten mit 2 Polizeiautos davor. Zum Glück sah grad niemand aus dem Containerartigen Gebäude heraus. Wir fuhren dann so schnell und leise wie möglich mit einem mulmigen Gefühl weiter und hatten so das Glück, nicht kontrolliert oder gestoppt worden zu sein. So wie ich weiss, steht es zwischen den beiden Ländern Nordmazedonien und Serbien in den Staatsbeziehungen nicht gerade zum Besten.....Nach einer kurzen Abfahrt im Wald folgte dann der nächste Aufstieg zu einer Hügelkette auf 1800m ü M. Die Piste darüber war erstaunlich gut im Schuss und Landschaftlich top. Die Abfahrt konnten wir dann nicht auf der geplanten Route machen, da der Weg eingewachsen war. Aber dank Google Maps liess sich ein alternativer Karrenweg finden. Irgendwo im Talgrund bei einer Wasserstelle, machten wir dann gegen 13Uhr Mittagspause. Danach führte eine Naturhauptstrasse weiter zum Örtchen Donja Lubate. Hier gab es dann tatsächlich noch eine Art Minimarket, wo wir noch Saft kaufen konnten. Zum Zahlen hatte ich hier dann einfach mal meine Münzen aus dem Geldbeutel hingelegt und der Verkäuferin gesagt, dass Sie nehmen soll was sie braucht. Die Verkäuferin bediente sich dann an den Bulgarischen Münzen, welche uns der Gastgeber des Klosterhotels in Nordmazedonien noch mitgab. Die Zeit schien hier in diesem Örtchen, als ob sie seit 50Jahren stehen blieb. Danach führe unsere Route über 2 weitere Pässli über sanftes Gebirge zum Vasinsko Jezero See hinunter. Bis hierhin waren wir auf einer Strecken von 75km nie auf dem Asphalt unterwegs. Hier am Rande des Sees deckten wir uns dann nochmals mit Saft ein. Bezahlen konnten wir hier im Laden mit Karte. Nach etwa 6km Fahrt dem See entlang, erreichten wir dann gegen 18Uhr das gebuchte Hotel, ein Schuppen der Luxusklasse für ca. 100€. Auch ein gutes Abendessen für knapp 40€ konnten wir hier geniessen.
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