Velotour Chiasso- Po Ebene- Chioggia- Venezia  20. bis 22. Frebruar 2026


Klemens Bont


1. Etapp
e:
Chiasso- Cernobbio- Como- Taverneria- Albese- Carcano- Monguzzo- Lago di Puisano- Carbagnate Monastero- Cologna- Santa Maria Hoe- Arlate- Ponte d' Adda- Strada Alzaia- Terrazzo sull' Adda- Vaprio d' Adda- Treviglio- Misano di Gera d' Adda- Capralba- Crema- Aztanello- Acqualunga- Quinzano d' Oglio- Monticelli d' Oglo- Monasterolo- Robecco d' Oglio- Alfianello- Seniga- Ostiano- Isola di Dovarese
175.5km, 836hm, Fahrz. 9:30:00, Schnitt 18.5km/h
 

Heute Morgen nahm ich die erste speditive Bahnverbindung um 5.48Uhr ab Frauenfeld um nach Chiasso zu reisen. Etwa um 8.55Uhr starte ich dann am Bahnhof von Chiasso. Nach knapp 2km noch auf Schweizer Territorium ging es dann nach Italien bei Cernobbio. Nach wenigen Kilometern am Comersee kam ich dann in die schöne Altstadt von Como. Von Como aus folgte dann die einzige nennenswerte Steigung von heute, mit etwa 200Höhenmetern, hinauf nach Tavernerio. Ein Teil dieses Aufstieges konnte ich auf einem alten Bahntrasse machen. Danach ging es wieder hinunter in die Nähe des Lago di Alserio welcher auf etwa 250m ü M liegt. Hier gab es dann Naturstrassen die eher Schlammpisten glichen. Heute war es zwar wolkenlos und Sonnig aber die letzten Tage muss es wohl fast sintflutartig geregnet haben. Ich war dann froh dass ich den Rest in Richtung des Flusses Adda meist auf dem Asphalt fahren konnte. So etwa gegen 11.30Uhr erreichte ich dann den Fluss Adda. Hier gab es einen normalerweise wunderschönen Radweg auf einer Naturpiste bis nach Vaprio d' Adda. Doch leider war der sehr nass. Bald merkte ich dann dass mit meiner Kette was nicht stimmte. Sie war angerissen. Ich musste dann ein neues Kettenglied einbauen was mich etwa 5 min Zeit kostete. Wenig später gab es dann auch noch eine Wegsperre wegen eines Hangrutsches die ich missachtete. Diese Stelle war gut passierbar doch am Ende der gesperrten Strecke gab es ein Gittertor auf einer Brücke. Ich konnte da untendurch schlüpfen aber mein Velo war zu breit. Ich kletterte dann mit dem Velo in der Hand außen herum was keine Fehler erlaubte. Bei Vaprio d' Adda verließ ich dann den Adda Radweg und fuhr dann ziemlich gradlinig über Treviglio in die wunderschöne Stadt Crema. Dort kam ich dann nach gut 100km Fahrt etwa um 14.20Uhr an un merkte, dass es Zeit wäre was zu Essen. Ein Pizzaimbiss am am anderen Ende der Altstadt war dann die perferkte Option. Nach etwa 30min Pause ging es dann meist auf Naturstrassen entlang von Wasserkanälen nach Azanello. Dort war dann meine Routenplanung nicht gut. Ich kam auf einen Trail, der durch ein Naturschutzgebiet führte und nur mühsam zu fahren war. Das kostete mich dann etwa 15min Zeit. Danach hatte ich dann wieder eine offizielle Veloroute die meist asphaltiert war. Etwa um 18.20Uhr bei Einbruch der Finsternis erreichte ich dann Ostiano und befasste mich auf Google Maps mit der Suche nach einem coolen Schuppen um zu Übernachten. Leider war so gut wie nichts On-line buchbar. Aber beim ersten Anruf in einem 3*** Hotel im noch 13km entfernten Isola di Dovarese hatte ich Glück. Ich bekam ein wunderschönes großes Zimmer in einem historischen Gebäude für 85€ inkl. Frühstück. Auch ein gutes Abendessen, das keine Wünsche offen liess konnte ich hier in der gehobenen Gaststube genießen.


Download GPS Datei 1.Etappe: Bitte hier anklicken

Übersichtskarte der 1. Etappe
























































































































































































































































































































Infos zur Unterkunft: Bitte Hier anklicken



2. Etappe: Isola Dovarese- Castelfranco d' Oglio- Calvatone- Gazzuolo- Borgoforte- San Nicolo Po- San Giacomo Po- Quingentole- Revere- Ostiglia- Melara- Bergantino- Mena- Badia Polesine- Lusia- Boara Pisani- San Martino di Vinezze- Cavarzere- Boscochiaro- Valcerere Dolfina- Ca' Pasqua- Chioggia
210km, 238hm, Fahrz. 9:42:00, Schnitt 21.5km/h

Heute morgen gab es um 7Uhr ein kleines aber gutes Frühstücksbüffet. Ich war vermutlich auch der einzige Übernachtungsgast. Da ich heute gegen die 210km absolvieren möchte, machte ich vorwärts und startete schon um 7.45Uhr. Zuerst ging es auf dem Radweg dem Fluss Oglio entlang bis zu dessen Mündung in den Po. Ich kam meist gut vorwärts, mit leichtem Rückenwind und kam dann um die Mittagszeit nach etwa 100km Fahrt in der Ortschaft Melara am Po an. Hier suchte ich dann eine Möglichkeit was Essbares zu kaufen. Der erste Laden den ich aufsuchte hatte keinen Saft und der andere kein Brot. Anstatt eines Paninis gab es dann halt eine Packung Waffeln. Danach verließ ich dann bald den Damm des Flusses Po und radelte in Nord- Östlicher Richtung durch die Ebene weiter zum Fluss Adige (Etsch). Auf diesem Teilstück gab es noch eine kurze schlammige Ackerpiste wo ich etwa 2min Laufen musste um mein Velo zu schonen. Etwa um 14Uhr machte ich dann auf dem Damm des Etsches nach etwa 135km Fahrt noch kurz eine Pause wo ich dann noch die meisten meiner Vorräte aß. Der Radweg auf dem Etschdamm war meist eine Naturstrasse von sehr guter Qualität. So gegen 16Uhr erreichte ich dann die Ortschaft Cavazere wo ich den Fluss Adige (Etsch) verließ. Entlang eines Kanales und später auf einer Provinzstrasse erreichte ich dann bei mäßigem Gegenwind etwa um 17.30Uhr das Meer in der Nähe meines Tageszieles Chiogga. Etwa um 17.45Uhr erreichte ich dann das historische Stadtzentrum auf einer Insel von etwa einem Quadratkilometer Größe. Das Stadtzentrum erinnerte vom Stil her stark an Venedig. Hier ließ ich mir dann etwas Zeit um Fotos zu drücken und die möglichen Unterkünfte aufzusuchen. Es gab hier fast nur sogenannte B&B. Die meisten waren aber mit Schlüsselboxen versehen und machten einen eher verlassenen Eindruck. Schlussendlich suchte ich dann um 18.30Uhr ein fahrradfreundliches Hotel auf in einer Seitengasse. Hier bekam ich das letzte Zimmer, welches übrigens für eine Familie mit 6 Leuten konzipiert war für 70€. Hätte ich hier ein paar Sekunden später angeklopft wäre es weg gewesen, denn während ich eincheckte klingelte schon das Telefon des Hotels für eine weitere Übernachtungsanfrage. Zum Abendessen suchte ich dann eine gut bewertete Pizzeria auf. Es war aber eher ein Pizzaimbiss der nur Pizza anbot. Da aber andere Restaurants anscheinend schon voll waren, genoss ich dann die Pizza hier unter dem geheizten Vorzelt.

Download GPS Datei 2.Etappe: Bitte hier anklicken

Übersichtskarte der 2. Etappe












































































































































































































































































Infos zur Unterkunft: Bitte Hier anklicken


3. Etappe: Chioggia- Schiff- Pellestrina- San Pietro in Volta- Autofähre- Faro Rocchetta- Alberoni- Malamocco- Lido- Autofähre- Venezia Santa Lucia
38.95km, 20hm, Fahrz. 3:12:00, Schnitt 14.0km/h  davon ca. 20km auf dem Velo.

Heute Morgen gab es um 7.30Uhr für die Preisklasse des Hotels ein gutes Frühstücksbüffet. Etwa um 8.15Uhr verliess ich dann das Hotel und machte mich auf den Weg zur Schiffanlegestelle. Dort kaufte ich dann die Tickets für die 3 Schiffe welche ich bis zum Bahnhof Venedig nehmen musste. Mir wurden dafür eine Venedig Tageskarte für 25€ und 3 Stück Velobillette zu je 1,5€ Verkauft. Um 8.45Uhr verliess dann das Vaporetto Boot (Wasserbus) Chioggia. Nach gut 15min erreichte es dann den Hafen von Pellestrina. Auf dieser gleichnamigen Insel radelte ich dann knapp 10km bis zum anderen Ende, wo es eine Autofähre  zur Lido di Venezia Insel gab. Hier passte das Timing perfekt. Ich erreichte die Autofähre wenige Sekunden vor deren Abfahrt. Nach 10min Überfahrt fuhr ich dann weiter bis zur Hauptbootsanlegestelle der Insel. Dort gab es diverse Vaporettos (Wasserbusse) in Richtung Venedig. Doch leider nahmen die mich nicht mit, da es seit ein Paar Jahren ein Betretungsverbot für Fahrräder in der Altstadt von Venedig gibt. Ich nahm aber dann vom gut einen Kilometer entfernten Hafen die Autofähre welche mich zum Grosshafen in der Nähe des Hauptbahnhofes brachte. Hier auf der Fähre hatte ich großes Glück. Eine Autfahrerin vergaß an ihrem Auto wohl die Handbremse anzuziehen. Das Auto rollte dann ein Paar Meter bis es seitlich in ein anderes prallte, nur wenige Zentimeter neben meinem Velo. Leider konnte ich die Fährüberfahrt nicht wirklich genießen. Ich versuchte noch mehrere Male eine Reservation auf der ÖBB Webseite für den Freccirossazug zu kaufen. Leider klappte das nicht. Um 11.25Uhr erreichte die Autofähre dann den Fährhafen der Hauptinsel. Von dort musste ich noch 2km mit dem Velo bis zum Bahnhof fahren. Um 11.35Uhr erreichte ich dann den Bahnhof. Ich hatte das Glück dass gerade ein Billettschalter frei war. Hier bekam ich die benötigte Reservation für den Hochgeschwindigkeitszug nach Milano für 13€. Danach sprintete ich zum Perron und packte sofort mein Velo in den TranzBag ein. Etwa 3min vor Abfahrt um 11.48Uhr war ich dann im Zug drin. Für die knapp 7Stündige Heimfahrt nach Frauenfeld benutzte ein Reisetag eines Interrail Tickets welches ich letzten November gekauft hatte. (4 Tage innerhalb eines Monats für etwa 200Chf)


Download GPS Datei 3.Etappe: Bitte hier anklicken

Übersichtskarte der 3. Etappe































































































































































Home