Velotour Lugano- Po Ebene- Cinque Terre  27. bis 29. März 2026


Klemens Bont


1. Etapp
e: Lugano- Laghetto di Muzzano- Magliaso- Caslano- Ponte Tresa- Marchirolo- Cunardo- Ferrera di Varese- Cantevria- Cuvio- Brenta- Trevisago- Batdello- Lago di Varese- Biandronno- Cassineta- Varano Borghi- Boffalora- Lago di Comabbio- Mercallo- Sesto Calende- Castelnovate- Turbigo- Galliate- Novara- Monticello- Granozzo- Confienza- Palestro- Motta dei Conti- Villanova Monferrato- Casale Monferrato- Cantone Losa- San Maurizio di Conzano- Lu- Quargnento
191.7km, 1077hm, Fahrz. 9:33:00, Schnitt 20.1km/h
 

Heute Morgen nahm ich den ersten speditiven Zug um nach Lugano im Tessin zu Reisen. Dort kam ich dann pünktlich um 8.30Uhr an. Wenig später war ich dann startbereit. Zuerst ging es über Magliaso und Caslano nach Ponte Tresa wo ich dann die Grenze nach Italien überschritt. Am Ortsrand von Ponte Tresa gab es dann ein etwa 5km langer Bahntrasse Radweg hinauf nach Marchirolo. Dort fuhr ich dann auf der Straße weiter, bis ich dann bei Cunardo wieder kurz auf das Bahntrasse traf. Meist auf verkehrsfreien Velowegen ging es dann an den Lago di Varese. Hier hatte ich meist ordentlich Rückenwind (Nordföhn). Es sah aus als ob es in den letzten Tag mal sehr stürmisch gewesen sein muss. Es lagen auf Waldpartien überall kleinere Äste auf dem Weg. Ich musste sogar ein paar Mal absteigen und mein Velo über Bäume hieven. Etwa um 12Uhr war ich dann am Lago di Comabbio. Hier hatte ich dann nach knapp 60km Fahrt, die erste Platte zu beklagen. Nach dem Schlauchwechsel ging es dann wieder weiter. Doch schon wenige Kilometer später am Ortsrand von Sesto Calende war der Voroderreifen wieder Platt. Es blieb mir nichts anderes übrig als den letzten "Joker" einzusetzen. Bald danach kam ich dann auf die speditive Veloroute, welche dem Fluss Ticino und dem nahen gelegenen Schifffahrtskanal entlangführte. Auf diesem Radweg fuhr ich dann mit einem 30er Schnitt dank Rückenwind bis Turbigo. Hier bog ich dann auf die Route in Richtung Novara ab. Das Zentrum der schönen Provinzhauptstadt Novara erreichte ich dann etwa um 14Uhr. Hier kaufte ich mir dann in einem Carrefour Laden was zu Essen und zu Trinken. Danach machte ich noch einen Bogen zu einer Velowerkstätte am Rande der Altstadt. Doch leider hatten sie keine passenden Schläuche im Angebot. Der Ladenbesitzer meinte ich solle zum Decathlon gehen. Ich setzte aber dann meine Fahrt ohne Ersatzschlauch in Richtung Casale Montferrato fort. Irgendwo in einer Ortschaft dazwischen gab es dann ein Töffli und Stadtveloladen. Der hatte dann tatsächlich eine Auswahl an mehr oder weniger passenden Schläuchen. Ich kaufte einen. Auf dem weiteren Verlauf der Strecke in Richtung Casale gab es auch noch längere Schotterpisten. Etwa um 17.15Uhr hatte ich dann nach der Überquerung des Flusses Po, das schöne Stadtzentrum von Casale Montferrato erreicht. Nach der komplett Flachen, etwa 80km langen Partie in der Po- Ebene begann dann hier bald der nächste Aufstieg nach Lu, einer Ortschaft auf einem knapp 300m hohen Hügel. Am Ortsrand von Lu hatte ich dann die nächste Platte. Diesmal am Hinterrad. Nach gut 10min unfreiwilliger "Reparaturpause", entschloss ich mich dann hier um 18.20Uhr das nächste Hotel aufzusuchen. Dieses Befand sich dann in der 8km entfernten Ortschaft Quargnento. Hier bezog ich dann bei Sonnenuntergang ein Zimmer. Wahnsinnig hochstehend war der Schuppen zwar nicht, aber alles in Allem reichten 90€. inklusive Essen und Getränke. Bevor ich mich dann auf ins Bett machte, bekam ich noch eine Box mit etwas Essbarem fürs Frühstück, somit kann ich denn Schuppen morgen verlassen, wann ich will. Mein Velo durfte übrigens neben dem Bett Platz nehmen. 


Download GPS Datei 1.Etappe: Bitte hier anklicken

Übersichtskarte der 1. Etappe























































































































































































































































































Infos zur Unterkunft: Bitte Hier anklicken



2. Etappe: Quargnento- Felizzano- Oviglio- Castellazo Bormida- Predosa- San Cristoforo- Gavi- Carrosio- Voltaggio- Passo della Castagnola- Busalla- Casella- Montoggio- Morasco- Laccio- Passo della Scoffera- Passo la Colla- Rossi- Ognio- Gattorna- Ferrada- Cicagna- Pianezza- Pian di Coreglia- Calvari- Pian del Cunei- Loreto- Carasco- Rivarola- Lavagna- Cavi- Sestri Levante- Casarza Ligure- Masso- Passo del Bracco- La Baracca- Castagnola- Framura Costa
190.4km, 2419hm, Fahrz. 10:34:00, Schnitt 18.0km/h

Heute morgen erwachte ich um etwa 6.30Uhr. Danach aß ich das Zeugs, welches mir der Gastgeber am letzten Abend für das Frühstück mitgab. Etwa um 7.15Uhr startete ich dann. Zuerst ging es meist auf Feldwegen zur Ortschaft Felizzano. Von dort ging es dann meist auf Nebenstraßen und der Veloroute weiter. Etwa um 10.30Uhr erreichte ich dann nach knapp 60km Fahrt das Städtchen Gavi. Hier suchte ich dann im schönen Zentrum noch eine Bäckerei auf und wenig später noch einen Supermarkt. Gestärkt ging es dann weiter über den Passo Castagnola nach Busalla. Von hieraus führte meine Route dann teilweise auf der Hauptstraße dem Tal entlang bis zum Passo la Colla auf 845m ü M, dem übrigens höchsten Punkt bis jetzt. Da es sich bei diesem Pässli nur um eine kleine Nebenstraße handelte, hatte ich hier praktisch keinen störenden Autoverkehr. In der Abfahrt nach Lavagna, wo ich dann das Mittelmeer erreichte, führte die Veloroute meist abseits der Hauptstraße. Die Veloroute hatte hier auch ein Paar schöne Singletrail Abschnitte. Etwa um 16.15Uhr erreichte ich dann das Zentrum von Lavagna. Hier konnte ich dann noch in einem Supermarkt Saft kaufen. Danach fuhr ich in ordentlichem Tempo, auf der Hauptstraße dem Meer entlang, zur Touristenmetropole Sestri Levante. An der Baia Silenzio gab es dann um16.45Uhr einen Fotostopp. Da ich nochmals gut 30km mit einigen Höhenmetern auf dem Programm hatte, musste ich vorwärts machen um mein Tagesziel noch bei Tageslicht zu erreichen. Nach gut 600hm Aufstieg, erreichte ich dann gegen 18.10Uhr den Passo del Bracco auf 612m ü M. Obwohl es sich hier um die SS1 Via Aurelia handelte, hatte es kaum Verkehr. Nach einer sanften Abfahrt mit ein Paar kleinen Gegengensteigungen erreichte ich dann um 18.42Uhr, bei Sonnenuntergang, die Ortschaft Costa in der Gemeinde Framura auf etwa 300m ü M. Hier gab es dann ein Hotel mit freien Zimmern und einem Restaurant. Hier konnte ich dann auch ein gutes Abendessen genießen.

Download GPS Datei 2.Etappe: Bitte hier anklicken

Übersichtskarte der 2. Etappe































































































































































































































































Infos zur Unterkunft: Bitte Hier anklicken


3. Etappe: Costa (Framura)‐ Anzo- Stn. Framura- Bonassola- Levanto- Legnaro- Colla di Gritta- Monterosso
23.72km, 385hm, Fahrz. 2:11:00, Schnitt 10.9km/h

Letzte Nacht hatte ich auf der SBB-App noch den Zug für die Heimreise um 10.27Uhr ab Monterosso gebucht, einer sehr touristischen Ortschaft an der Cinque Terre in ca. 20km Entfernung. Heute Morgen ging ich dann um 7.20Uhr zum Frühstück, welches ich an der Bar erhielt. Zum Übernachtungspreis von 85€ fiel es eher mager aus. Etwa um 7.50Uhr radelte ich dann los. Zuerst ging es 300Höhenmeter hinunter zur Bahnstation von Framura. Hier fand ich dann auf Anhieb den optimalen Einstieg auf den Bahntrasse Radweg nach Levanto. Anstatt eine Lange schmale Treppe nahm ich dann für die 20Meter Höhenunterscheid vom Bootshafen zum Bahntrasse den Lift. Die etwa 6km auf dem Bahntrasse waren dann größtenteils in Tunnels. Kurz nach 8.30Uhr erreichte ich dann Levanto. Hier suchte ich dann noch kurz einen Supermarkt auf, um eine Salamiwurst für zuhause zu kaufen. Mit diesem Zusatzgewicht ging es dann 300Höhenmeter hinauf zum Colla di Gritta welchen ich dann um 9.30Uhr erreichte. Nun folgte noch die Abfahrt nach Monterosso. Die Letzten 100Höhenmeter fanden dabei auf einem schönen Kopfsteinweg statt, welcher direkt ins Zentrum von Monterosso führte. Nun hatte ich noch 40min Zeit, bis der gebuchte Zug fuhr. Diese Zeit nutze ich für die Besichtigung dieser wunderschönen Ortschaft


Download GPS Datei 3.Etappe: Bitte hier anklicken

Übersichtskarte der 3. Etappe






























































































































































































































Home