Pyrenäencross MTB 1.Etappe Sonntag 30. August 2026
Klemens Bont
Strecke:
Argelès sur Mer- Sorede- Le Boulou- Maureillas las Illas- Coll de Portells- Coll
de Manrella‐ La Vajol- Panta de Darnius- Boadella- Arnera
52.34km, 910hm, Fahrz. 3:45:00, Schnitt 13.9km/h
Heute Morgen bestieg ich um 4.56Uhr in Islikon den Zug um ins Spanische Gerona zu reisen. Bis auf den 2-letzten Zug lief alles fahrplanmäßig ohne jegliche Verspätungen. Doch mein 2-letzter Zug, mit welchem ich von Narbonne nach Portbou fahren wollte, blieb dann vor Argeles-sur-Mer über 30min stecken. Somit war es dann hoffnungslos den nächsten Anschlusszug nach Gerona noch zu erreichen. Auf der App der Französischen Bahn wurde auch schon am Morgen davor gewarnt, dass der Bahnverkehr wegen eines Sabotageaktes auf dieser Strecke beeinträchtigt sei. Wie ich dann mit eigenen Augen sah, waren die Kabel der Bahnsicherungssysteme von irgendwelchen Terroristen durchgeschnitten worden. Daher passierte dann der Zug den Abschnitt nur im langsamsten Schrittempo, als er sich dann endlich wieder bewegte. Ich hatte dann keine Lust mehr länger im Zug zu sitzen und verließ ihn dann um 15.45Uhr in Argeles-sur-Mer am Rande des Südlichen Pyrenäenausläufers. Für die etwa 1000km lange Bahnfahrt konnte ich noch die zweitletzte Fahrt eines 10-Tages Interrailpasses einsetzen, und musste daher lediglich noch 20€Reservationsgebühr für den TGV Zug bezahlen. Nach der Besichtigung des schönen historischen katalanischen Ortszentrum von Argeles-sur-Mer, nahm ich dann den Radweg der Eurovelo 8 Route bis nach Maureillas-las-Illas. Dort kam ich dann nach etwa 25km Fahrt durch die völlig ausgetrocknete Landschaft kurz nach 17Uhr an. Da es gefühlt auch einiges über 30°C hatte, war ich dann sehr froh, dass es im Ortszentrum einen geöffneten SPAR-Laden gab, wo ich ordentlich Getränke Kaufen konnte. Danach begann dann der Aufstieg in Richtung spanische Grenze auf einer praktisch verkehrsfreien Veloroute. Der größte Teil meines knapp 700m umfassenden Aufstieges fand auf einer gut fahrbaren Naturstrasse statt. Etwa um 19Uhr war dann auf dem Coll de Manrella P.715, Spanien erreicht. Nach einem kurzen Fotostop radelte ich dann auf der beginnenden Asphaltstraße zur nächsten Ortschaft la Vajol. Hier hätte es die erste Unterkunft gegeben, die jedoch nicht so einladend auf mich wirkte. Auf Google Maps fand ich dann ein etwa 8km entfernt und idyllisch gelegenes Boutique-Hotel. Nach etwa 20min Abfahrt auf einer Bikeroute erreichte ich dann bei Sonnenuntergang um 20.30Uhr den Schuppen. Er lag unweit des Endes vom Panta de Darnius Stausees in der Wildnis. Hier konnte ich dann auch noch ein gutes, wenn auch nicht ganz Billiges Abendessen genießen. Insgesamt bezahlte ich dann in diesem Edelschuppen für alles inkl. der Übernachtung etwa 165€.
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