Skandinavien 16.Etappe Sonntag 18. Juni 2023
Klemens Bont
Strecke: Harstad-
Stangnes- Fähre- Sørrollnes- Forså- Breivoll- Hamnvik- Tunnel unter dem Meer-
Løksa- Løksebotn- Myre- Medby- Skårvika- Sjøvegan- Laberget- Soløy- Tennevoll-
Donbealli- Fossbakken- Øse- Bjerkvik- Seines- Øjorda- Øjordbrua- Narvik
160.0km, 2082hm, Fahrz. 8:49:00, Schnitt 18.1km/h
Heute Morgen gab es um 8Uhr ein sehr gutes
Frühstücksbüffet. Um 9.15Uhr machte ich mich dann auf den Weg zur
Fährstation welche etwa 5km außerhalb des Zentrums von Harstad in einem
Industriegebiet lag. Auf dem Weg dorthin traf ich wieder die beiden
Radfahrer aus Konstanz mit denen ich schon gestern ein Stück gefahren bin.
Auch Sie nahmen die Fähre für die ca.15km lange Überfahrt nach Sørrollnes.
Hier Kamen wir dann um etwa 10.45Uhr an. Da wir beim Ausschiffen den Autos
den Vortritt gelassen hatten, hatten wir nun für die nächsten 40km die
Straße für uns alleine. Wir waren nun auf einer Insel. Die Straße führte
dann durch einen fast 4km langen Tunnel unter dem Meeresgrund hindurch zur
nächsten Insel. Der Tunnel führte bis auf eine Tiefe von 114m unter den
Meeresspiegel. Am Tiefsten Punkt des Tunnels konnte man noch in einer
Kaverne eine Pumpstation erkennen. Im Gegensatz zu früher ist nun die
durchfahrt durch den kürzlich renovierten Tunnel erlaubt. Man muss als
Velofahrer aber bei der Einfahrt eine Taste Drücken, damit für die
Autofahrer Warnschilder dass sich ranfahrende im Tunnel befinden
aufleuchten. Von der zweiten Insel ging es dann über ein großes Viadukt ans
Festland. Hier gingen wir dann wieder unsere eigenen Wege. Bei der Ortschaft
Sjøvegan machte ich dann bei einem Tankstellenshop gegen 14.30Uhr kurz
Mittagspause. Danach ging es immer noch mit relativ Wenig Verkehr weiter in
Richtung Narvik. Nach 2 zusätzlichen offroad Abschnitten erreichte ich dann
gegen 17Uhr bei Fossbakken die Transithauptstrasse E6. Hier hatte es dann
schon deutlich mehr Autos. Aber nicht die Anzahl der Autos war das Problem
für mich sondern die erlaubten 90km/h mit denen die Autos an mir
vorbeifuhren. Nach gut 20km und einem Pässli von 400m ü M erreichte ich dann
um 18.30Uhr Bjerkvik. Hier Kaufte ich dann nochmals Saft um die letzten 20km
nach Narvik zu überstehen. Zum Glück gab es hier auf mehr als der Hälfte der
Distanz eine Separate Veloroute. Eines der Highlights war dann noch die
Fahrt auf der gut 1,5km Langen Hängebrücke über den Fjord am Ortsrand von
Narvik. Um 19.45Uhr nach etwa 145km Fahrt mit dem Velo und 15km auf dem
Schiff erreichte ich dann das Zentrum von Narvik. Hier nahm ich dann das
erst beste Hotel. Danach ging ich zum Abendessen in eine Pizzeria wo ich mal
eine große Pizza bestellte. Ich hatte aber Mühe die ganze zu essen, denn so
der Hammer war sie nun auch wieder nicht.
Da ich erst für Dienstag
einen Zug buchen konnte werde ich morgen Montag noch in Richtung Kiruna in
Schweden mit dem Velo fahren
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