Skandinavien 11.Etappe Dienstag 13. Juni 2023
Klemens Bont
Strecke: Bogen-Lysfjord-
Holm- Fähre- Vennesund- Sundshopen- Enge- Sande- Vik- Mardal- Berg- Skomo-
Mosseim (Brønnøysund)- Horn- Fähre- Andalsvågen- Høyholm- Forvik- Fähre- Tjøtta-
Hmnes- Søvik- Markvoll- Sandnessjøen- Helgelandbrücke- Leland- Leira- Sjøbakken
Camping
211km, 1742hm, Fahrz. 10:46:00, Schnitt 19.6km/h
Heute Morgen verliess ich um 8Uhr mein Appartement. Danach besuchte ich noch schnell den gegenüberliegenden Laden um Proviant zu kaufen. Auf der nicht allzu sehr befahrenen Strasse radelte ich dann dem Fjord entlang zur Fährstation von Holm wo ich um 9.25Uhr dann ankam. Die Elektrofähre legte dann 20min später ab. Nach etwa 15min auf dem Meer ging es dann in Vennesund wieder auf der Strasse weiter. Nun musste ich in gut 3 Stunden 60km zurücklegen um die nächste Fähre in Horn zu erreichen. Ich schaffte das in für mich angenehmen Fahrtempo, inklusive 2 Zusatzbögen um abseits der Hauptstrasse fahren zu können. Diese zweite Elektrofähre legte dann um 13.10Uhr ab und kam um 13.30Uhr in Andalsvågen an. Hier legte ich dann sogleich einen Vollgassprint hin um nach 17km Fahrt die Nächste Fähre um 14.10Uhr in Forvik zu erreichen. Ich ging dabei beim Fahren ziemlich ans Limit und erreichte die Fähre schlussendlich noch mit 5min Spatzung. Auf dieser dritten Elektrofähre blieben mir dann noch 40min um mich vom Sprint zu erholen und was im Bordrestaurant zu Essen. In Tiotta wo ich um 14.50Uhr ankam, Fuhr ich dann meist auf der Hauptstrasse nach Sandnessjøen, mit 5700 Einwohnern die Grösste Ortschaft der Insel Alsten. Hier kam ich dann gegen 17Uhr an und suchte einen Supermarkt auf. Danach versuchte ich eine Unterkunft in Nesna zu finden. Leider konnte ich dort per Telefon niemand erreichen und Fragte dann mal im grössten Hotel hier Vorort in Sandnessjøen für ein Zimmer. Der Hotelier meinte er sei heute komplett voll aber er könnte mir im Notfall noch ein Appartement organisieren. Ich suchte dann aber weiter und fand in 35 bis 40km unweit meiner Route noch einen schönen Camping wo es noch freie Hütten zu etwa 60€ gab. Um Dorthin zu gelangen, führte mein Weg zuerst über die Riesige Helglandbrücke und danach machte ich noch einen Bogen um nicht alles auf der Hauptstrasse fahren zu müssen. Etwa um 19.40Uhr erreichte ich dann den Campigplatz. Ein Restaurant oder ein Lädeli gab es dort leider nicht. Aber der Deutsche Bewirtschafter des Campings brachte mir dann noch etwas Reis und Gemüse zur Campinghütte, so dass ich mir was Kochen konnte. Die Hütte war einfach aber sie war mit Kochherd, Dusche und WC ausgestattet. Zudem bekam ich noch Besuch von einer original Norwegischen Waldkatze.
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